Bleibt Fleisch ein natürlicher Teil unserer Ernährung?
Shownotes
Ein Gespräch mit Sven Wittrock, Geflügelzüchter aus Weddingstedt und Betreiber von „Ninas“ Geflügelwagen auf Dithmarschens Märkten. Er gibt uns einen Einblick in seinen Straußenhof und seine Hühnerhaltung. Es sind viele große und kleine Projekte in den letzten sechs Jahren auf seinem Hof umgesetzt worden und er hat noch einiges vor.
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00:00:01:
00:00:05: Der grüne
00:00:06: Podcast.
00:00:08: Live
00:00:08: aus der Traube.
00:00:10: Hallo, mein Name ist Manfred Rover.
00:00:13: Ich fühle heute durch den zweiten einer Reihe von Podcasts und Gesprächen die wir führen wollen zu dem Thema was gibt es zu essen?
00:00:25: Sven ist Geflügelzüchter, hat einen Straußenhof in Weddingstedt und mit Ninas Geflügelwagen ist er fester Bestandteil der Ditmarscher Wochenmärkte.
00:00:47: Sven magst du richtig vorstellen?
00:00:49: Und uns vielleicht ein Einblick geben wie ihr zu der Idee kam, Straße zu züchten und über die Projekte... Über die wir ja schon miteinander mal geplaudert haben, die so in den letzten Jahren bei euch durchgeführt wurden und die möglicherweise noch in der Pipeline sind.
00:01:07: Mein Name ist Zwang Wittrop.
00:01:10: Erst mal vielen Dank für die Einladung hier, und für das Interesse.
00:01:15: wir züchten jetzt seit sechs Jahren Strauße und wir sind auf die Idee gekommen.
00:01:22: Wir haben bis vor fünfzehn Jahren ungefähr konventionelle Landwirtschaft gehabt.
00:01:29: über Milchkühl haben wir.
00:01:30: dann haben wir den Betrieb verkauft sind mit dem Wochenmarktgeschäft parallel als wir den Betrieb, den landwirtschaftlichen Betrieb verkaufen haben.
00:01:39: Wir hatten einen Verkaufswagen.
00:01:43: Dann konnten wir unseren Betrieb verkaufen und dann haben wir lange überlegt ob wir das machen sollen.
00:01:50: Das war gar nicht so die Idee.
00:01:51: Das kam einfach von heute auf morgen eigentlich so.
00:01:56: Und da haben wir gesagt gut, dann machen wir ein bisschen weniger Und dann fahren wir eben mit zwei Wagen zum Wochenmark so und das haben wir dann ein paar Jahre gemacht.
00:02:08: Wir hatten über dreihundert Milchkühe, wenn man den ganzen Tag immer viel in Gang ist oder was.
00:02:13: Dann war das eigentlich nur eine Halbtagstelle morgens ein bisschen zum Wochenmarkt fahren.
00:02:18: Dann haben wir jetzt versucht noch mit dem Ladengeschäft nebenbei, denn da haben wir nachmittags ein Ladengeschef gehabt in Hamnorf Und das war dann auch irgendwie langweilig.
00:02:31: Das war auch nicht so erfüllend, so war es.
00:02:35: Dann haben wir gesagt, wir müssen noch mal was anderes machen und dann saßen wir auf dem Sonntag nachmittag im Büro und haben denn ... das hat gerechnet!
00:02:44: Wir wussten nicht so recht, was wir sollten und wir haben eigentlich zu der Zeit schon jede Woche gut fünfzig Kilo draußen Fleisch verkauft.
00:02:52: Wir haben das dann aus Afrika bekommen, frische Ware und ungefähr seit acht Jahren ist da Maul- und Clownsäuche, so dass man nichts Frisches bekommt.
00:03:02: Und mit gefrorene Ware auf dem Wochenmarkt kann man eben nicht handeln.
00:03:05: Dann haben wir gesagt als wir im Büro saßen, wir können ja eigentlich dann selbst noch Strauze züchten und dann sind wir angefangen und haben uns informiert, haben diese Lehrgänge gemacht das wir Strauße halten dürfen.
00:03:26: Unser Glück war, vor sechs Jahren war ja eben auch die Corona-Zeit.
00:03:32: Und wir haben dann gleich mit über einhundert Tieren, das sind wir denn hier gleich gestartet, die haben wir in ganz Deutschland gekauft.
00:03:41: Wenn man heute anfangen würde wie mit Strausserzüchten anfangen also wenn man könnte vielleicht so zehn vielleicht heute so kaufen aber keine hundert Tiere.
00:03:52: Zur Corona-Zeit war das eben so, dass die Gastronomie da auch geschlossen war.
00:03:56: Die, die Strauße hatten konnten sie nicht vermarkten und so konnten wir eigentlich im ersten Jahr gleich Vollungs legen.
00:04:02: Das war eigentlich unser Glück!
00:04:05: Wir haben das dann ja seit sechs Jahren machen wir das.
00:04:08: Wir haben erst die Scheine gemacht, dann haben wir einen Pferdehof gesucht.
00:04:12: also Pferderhof ist für den Strauß eigentlich so das Optimalste.
00:04:15: Also wo Pferd laufen kann kann auch ein Strauß laufen Und da haben wir eben den Pferdehof gekauft und sind dann eben so mit den Straußen angefangen.
00:04:25: Wie wollt ihr das weiterentwickeln?
00:04:28: Ich habe ja gesehen, dass ihr sozusagen relativ viele Projekte vor euch habt oder auch schon abgeschlossen habt.
00:04:35: Also wir sind ein bisschen an der Leistungsgrenze.
00:04:37: Wir haben noch einen Betrieb im Nachtbeort gepachtet.
00:04:40: Wir haben ja auch nach Hochland drin.
00:04:46: Und wir haben auch Zeugnermobile.
00:04:48: Wir haben zwar mal fünfhundert Hühner noch und wir sind ja zu einer Leistungsgrenze, dass wir sagen so mehr geht einfach nicht.
00:04:57: Nun ist es im Sommer unsere Mitlasse-Tochter fertig mit dem Studieren die Studierlandwirtschaft.
00:05:02: Die möchte ihr da gerne mit den Straußen nur mit den Hühnern mehr machen.
00:05:07: Sie möchte in allen Teilen ein bisschen nur noch den Markt schicken und sie will dann zu Hause praktisch produzieren.
00:05:13: So das ist eigentlich was... was die so vor hat.
00:05:19: Das muss wachsen, das man sieht wie ergänzt man sich und auch vielleicht nochmal Fremdarbeitskraft einstellen oder ja.
00:05:28: also wir machen da keine Zielpunkte sondern der Weg ist das Ziel und nicht wir wollen bis dahin so und so viel oder dass um das geschafft haben.
00:05:38: ich glaube du hast so auch entwickelt mit den Wochenenden besuchen von einem Straßenhof.
00:05:45: Man kann ja sozusagen, wie sich bei euch anmelden und auch da im Sommer zu euch zu Besuch kommen.
00:05:51: Also ab Ostern machen wir das immer.
00:05:53: Ab Ostern kann man auch ohne Anmeldung kommen.
00:05:56: Sonntags immer auch zum Kaffee und Kuchen.
00:06:01: Auch da bieten wir Führungen an.
00:06:02: Wir machen immer so zwei Führung am Tag.
00:06:04: aber sonst... ...man kann auch Küken gucken, man kann die Großen gucken ohne dass man da was für bezahlen muss.
00:06:09: also er kann jeder rumgucken und laufen.
00:06:11: Das ist gar kein Problem.
00:06:13: Auch das war überhaupt keine Idee von uns, dass wir gesagt haben, wir züchten Strauze weil wir den Tourismus ranlocken wollen sondern der Tourismus ist gekommen weil wir Strauße hatten.
00:06:25: Wir hatten damit und da weiß ich noch, es war ein Sonntag, hat fünf Familien da.
00:06:31: die einen kam oder ich bin mit denen über den Hof und dann Saabschiedelt und dann kam die Nächsten haben auch geklingelt Und dann war das ja so als Unternehmer, wenn man kein Geld verdient der Tag ist weg.
00:06:44: Man hat sich nicht ausgeruht eigentlich die schlechtesten Voraussetzungen und man hat sich aber gefreut über das Interesse.
00:06:50: Dann haben wir eben gesagt Wir müssen da was machen auch weil es ja so dass viel am Zaun hängen und dann versuchen den Strauß zu streicheln und dann eben fremdkörper hingehalten haben wie ein Kugelschreiber oder sowas.
00:07:04: ihr Angst habt mehr hinzuhalten.
00:07:06: Auch da mussten wir noch ein bisschen mehr mit den Zäunen machen, dass eben der fremde Leute nicht herankommen.
00:07:12: Aber das ist alles so gewachsen!
00:07:13: Also wir wollten eigentlich zielbar... Wir machen hundert Strauße und dann haben wir genug zum Schlachten, sodass wir den Wochenmarkt beschicken können.
00:07:21: Dass das nun so wächst war nicht die Idee.
00:07:24: also da sind wir ganz offen Die Arbeit muss sparsprengt und solange es immer noch sparspringen kann man ja machen was man will um nicht dass man sagt man muss jetzt unbedingt So und so viel machen, damit man die Rechnung bezahlen kann oder so.
00:07:37: Nee das muss Spaß bringen!
00:07:38: Und dann läuft sich alles an, wo zu rechen.
00:07:41: Das Thema Wochenmarkt.
00:07:43: du bist ja eben halt eigentlich Bestandteil auch des Brunsbüttler-Wochenmarktes und das ist eigentlich sozusagen auch der Kennenlernpunkt gewesen, wo wir uns kennengelernt haben.
00:07:53: Ich würde mich mal sehr gut beraten, sehr gut bedient irgendwie immer wunderschöne Qualität kriegt.
00:07:58: also das hat uns immer gut getan.
00:08:02: So nach und nach habe ich den Eindruck, dass unser Wochenmark ein bisschen an Attraktivität verliert.
00:08:08: Gibt es irgendwas was du dir wünschen würdest?
00:08:10: Ich hab auch gehört, du warst ja bei der Donner Sachs Veranstaltung auf dem Rathausmarkt.
00:08:15: Du hast auch mit dabei.
00:08:19: Das würde mich mal interessieren, was du Dir wünschten würdest, was ich bei den Märkten verbessern sollte, damit du da mehr Spaß dann hast!
00:08:30: Das waren jetzt viele Fragen... Zusammengebirne, ich weiß gar nicht wo ich da jetzt anfangen soll vorne durch die Landwirtschaft die wir hatten.
00:08:40: Also wir sind ja damals angefangen mit einem normalen Rinderfleischwagen also nur Rindfleisch und haben gesagt wenn man da sowieso steht nur Rinnenfleisch können wir auch Gefüge dazu nehmen.
00:08:51: das ist eigentlich so einfach.
00:08:53: nur so gewachsen darf man sagen man kann auch mehr schaffen.
00:08:56: machen wir eben Gefügel dazu und den haben uns erst mit Gefügen auseinandergesetzt.
00:09:04: Vor fünfzehn Jahren, wenn mir einer am Hinkinder auf den Tisch gepackt hätte, hätte ich auch gesagt, was soll ich da denn jetzt mitnehmen?
00:09:10: Das ist immer, wenn man das lernen will und man will sich damit beschäftigen.
00:09:14: Und dann lernt man es auch schnell.
00:09:17: und diese Beratung, was du sagst, das geht ja heute immer noch so, dass meistens Stammkunden auf dem Wochenmarkt... ...und wenn die erzählen, ich will ein schönes Gulasch machen und so, dann kriegen wir Fleisch für ein schönem Gulaschsch!
00:09:28: Und nicht irgendwie, dass wir sagen Nimm man das, dass es günstig oder so.
00:09:33: Sondern was geht da drum am Ende des Tages?
00:09:36: Dass der Kunde zufrieden ist und was er gegessen hat, dass das Geschmack hat.
00:09:41: Das ist so!
00:09:42: Und wir haben ja gesehen... Wir haben ja durch die aktive Zeit in der Landschaft auch gesehen, was wir ein Geld bekommen, wenn wir die Rinder zum Schlachter bringen.
00:09:53: Oder auch wenn wir sie direkt kann magen.
00:09:56: So ist das eigentlich entstanden, dass wir gesagt haben Wir schlachten die Fersen eben selbst und vermarkten sie auf dem Wochenmarkt.
00:10:04: Und das ist ja eine ganz andere Qualität, wie beim Lebensmittelhändler.
00:10:15: Ich denke, dass wissen die meisten Kunden auf den Wochenmarkt auch zu schätzen.
00:10:22: Der große Unterschied ist eigentlich wir haben kein Zentrallager sondern bei uns ist es so, dass da geschlachtet wird Und dann kommt das im Wochenmarkt und nicht erst ins Zentrallager, dass da eben schon zwei drei Tage weg sind von der Qualität.
00:10:33: Das ist eigentlich so das große Problem.
00:10:38: Gibt es einen Wunsch von dir sozusagen um die erste Mal die Attraktivität der Woche mehr zu erhöhen?
00:10:46: Ja also erstmal ist ja auf jeden Wochenmarkt wo ich sage mal Fleisch Fisch Becker, Olive, Käse... Also all diese Produkte.
00:10:59: Wenn ein Wochenmarkt das alles hat ist das schon mal ein schöner Wochenmarkt als wenn man da nur mit zwei drei Fahrzeugen steht und nicht die ganze Produktpalette angeboten wird oder auch mit Gemüse.
00:11:09: so.
00:11:10: Wir fahren ja auch auf Wochenmärken in der Woche wo eben nicht alles ist.
00:11:13: Und wenn der Verbraucher dann einmal zum Wochenmark fahren soll und den nochmal zum Großhandel hin Dann sagt er auch bei schlechten Wetter, denn kann ich da auch gleich alles kaufen.
00:11:24: Und das ist eben, dass wir im Brunsbüttel eigentlich immer bis jetzt so in der Lage waren alles anzubieten.
00:11:32: So natürlich gibt es hier ein bisschen Probleme im Brunnsbütel aber ich kann das leider nicht ändern.
00:11:39: Würdest du eine Möglichkeit geben, die auch für den Donnerstag wiederzulacken?
00:11:43: Nein also erst mal von der Zeit jetzt nicht mehr.
00:11:46: dafür haben wir eben...
00:11:47: ...den Alternativen gefunden?
00:11:49: Genau!
00:11:49: Dass wir zu Hause sagen Es ist zu viel Arbeit Und ich glaube auch, wir haben das damals gemacht mit dem Donnerstag.
00:11:58: Marc, es war ja noch der gute Bürgermeister hier, der noch was wollte und das hat eigentlich sehr viel Spaß gemacht.
00:12:07: Auch ich stand da jahrelang wirklich alleine und das ist eigentlich so dass die Stammkunden einer so aufgepusht haben.
00:12:17: Ich muss auch sagen, der Bunts-Bürtel am Markt ist auch einer meiner liebsten Märkte.
00:12:21: eigentlich, weil ich mich immer freue dass hier immer noch alles in der Woche ist das ein Wochenmarkt wo fast alle Produkte auf vorhanden sind.
00:12:28: Also... Ich fahre hier wirklich gerne her und auch finde ich, ob uns Püttel ist auf eine schöne Stadt so Hier am Wasser.
00:12:34: man kann ja nicht so viel machen Und die Leute kennen sich so doll untereinander und sind eigentlich immer alle nett und hilfsbereit hier.
00:12:42: Das ist nicht überall so.
00:12:44: Jetzt fehlt es nur noch einen Fischwagen, ne?
00:12:46: Hast du noch nicht einen rein für uns?
00:12:48: Ja, ist sehr schwer.
00:12:50: Ich arbeite aber dran.
00:12:55: Es geht ja auch viel so miteinander.
00:12:59: Natürlich kenne ich viele Leute und die Bestecker kennen sich.
00:13:02: Und so war das mit den Gemüsemannn der Moment nicht da.
00:13:08: Das wird dann nur so schlecht.
00:13:10: Und ich dachte eigentlich diese Woche sollte er wieder kommen.
00:13:12: Mit dem Gemüsemann habe ich damals den Digi gemacht.
00:13:14: Kommt du nach Brunsbüttel?
00:13:15: Dann komm' ich nach Burg!
00:13:18: Man kann ja viel, sondern dann bin ich eben oder wir hatten ja noch einen Rentner beschäftigt und den ist der eben nach Burg gefahren da.
00:13:25: So nun ist er auch nicht mehr da.
00:13:27: aber da kann ich, ich kann mich nichts erreichen auf Freitags.
00:13:29: Aber so kann man das auch machen.
00:13:31: jetzt bin ich mit einem Fischmann im Gang dass ich sage die suchen eine Nominster noch ein Fiebelmann Kommst du hierher?
00:13:38: Dann komme ich nach einer Münsterfreitagse.
00:13:42: Ja, also man kann wirklich viel machen wenn man miteinander.
00:13:45: das ist sehr wichtig immer miteinander.
00:13:48: Was mich interessieren würde es vielleicht kannst du uns einen kleinen Einblick geben deine Lieferanten Du machst ja nicht alles selbst oder auch Lieferanden wie machst du dass du sozusagen da die richtigen Leute findest und die richten?
00:14:02: Also es gibt ja sozusagen, wenn man jetzt formell vorgehen würde, wird man sagen die müssen ein Zertifikat haben.
00:14:07: Aber ich habe dich so kennengelernt, dass du gesagt hast eigentlich sind dir die Zertifikate nicht wichtig sondern wie sieht der Hof aus?
00:14:13: Wie bahnen die Lieferanten sozusagen ihre Produkte oder ihre Tiere?
00:14:22: Also im Geflügelbereich ist aber eigentlich so das ist Borgmeier dieses Kikokinchen Das ist das Beste was das eigentlich gibt und da muss man eben reinkommen.
00:14:33: Also, wenn man heute jetzt anfangen würde mit zum Gefühl wagen und man ruft da an nicht für von euch Ware haben sagen die.
00:14:39: Also weil es nicht genug Ware gibt.
00:14:42: also das ist auch so in den Köpfen dass die Leute meinen man kann immer alles kaufen.
00:14:46: nein man kann nicht alles kaufen das ist alles so knapp und das ist wirklich fünf vor zwölf ist das.
00:14:51: also wir müssen schon immer mehr bestellen damit wir überhaupt so das bekommen was wie damit wer durch die Woche durchkommt.
00:15:00: also man kann ich einfach sagen so das bestelle ich jetzt mal Und dann kommt das auf, sondern es ist wirklich Arbeit und Fingerspitzengefühl gerade zu Weihnachten auch so mit den ganzen Enden und Puten und so.
00:15:11: Wenn man nur hundert braucht, muss man schon so hundertreißig bestellen und was?
00:15:14: Und wenn man denn eben mal... das Pech hat, dass dann auch die so hundertdreißig kommen.
00:15:19: Dann hat man eben auf mal dreißig zuviel und da muss man irgendwie wieder rumtelefonieren versuchen, dass man die los wird.
00:15:25: So mit dem anhand ist eigentlich so Das Rindfleisch.
00:15:29: also wir bekommen da Rind Fleisch unser Schlachter der unsere Rinder auch schlachtet aber natürlich haben wir nicht so viel Rinder, dass wir alles Dass wir immer alles da haben Und da werden im Produkt dazu gekauft.
00:15:43: Aber dann nehmen wir out von der Fleischrasse, so dieses Black Angus.
00:15:46: Das ist immer gut.
00:15:47: also das gibt ja auch so Tiermilch sich so viel Unterschiede.
00:15:51: und ganz wichtig ist eben auch ruhig mal fünf Euro ein Kilometer bezahlen und die Ware ist eine ganz andere.
00:15:57: dies wie besser.
00:15:59: Also es hat auch nichts mit saubern zu tun.
00:16:01: und dann ist eben was du angesprochen hast hier wohl ist auch so um Freiland.
00:16:06: Ei ist nicht gleich ein Freilandei auch wenn die Leute sagen freiland ist gut.
00:16:12: Also wenn einige sagen, ich weiß du magst auch gerne mit Bio Zertifikate und so.
00:16:18: Ich halte da nicht so viel von.
00:16:20: Ich sage immer eine gute konventionelle Landwirtschaft finde ich besser als eine Bio Haltung weil in der Bio Hitung steigern die sich auch ganz schön rein Und man muss immer gucken wo das Tier herkommt.
00:16:34: also ein Ei von einem Betrieb Drei, vier Tagen erst einen Betrieb da.
00:16:40: Wurde mir vorgestellt haben die mir Bilder geschickt der hat drei hundertzwanzig tausend lege hin in freilandhaltung.
00:16:48: Das ist nicht hübsch.
00:16:50: also das muss nur wissen.
00:16:52: so und Der verbraucher draußen Wir haben auch ganz oft dass sie sagen ich möchte zehn eier haben Und die zum backen kaufe ich beim liebensmittelhändler.
00:17:05: So und dann sage ich ja Was denken Sie?
00:17:08: Ja, das ist egal.
00:17:09: Beim Backen ist das egal.
00:17:12: Die Eier tun sich ja gar nicht viel.
00:17:14: Das ist kein Zaubern.
00:17:15: Also die Eier vom Wochenmarkt schmecken natürlich besser.
00:17:20: Das isst auch keinen Zauber.
00:17:23: Nur weil sie nicht gekühlt werden und im Lebensmittelmarkt sind alle gekühlte.
00:17:29: Wenn die einmal gekühls sind, schmecken die nun mal anders.
00:17:31: Die schmecken dann nicht mehr so frisch.
00:17:33: So dass es kein Zauron oder ganz normal ist.
00:17:36: Der Unterschied ist aber, der Land fährt vor Ort wenn er seine tausende oder fünftausenden Hühner hat.
00:17:44: Wer geht ja ganz anders mit den Tieren um wie dieser Betrieb und in Niedersachsen haben wir auch ganz viele mit hunderthundertfünfzig Tausend Hühners?
00:17:51: Das sind die Riesen-Paterien so das ja.
00:17:54: Also dass der Verbraucher nichts sieht, das Tier wohl was dahinter steckt.
00:18:00: Also ich bezahl ja praktisch fünfzigzehnt mehr oder so auf so eine Packung, aber die Täter hatten das auch besser.
00:18:07: So und wir haben bei uns, bei unseren tausenden Hühnern, wenn ich hier noch mal so erzähle... Wir sind jetzt in drei Vierteljahr da, sie sollen eigentlich so vierzehn bis sechzehn Monate da sein, haben wir ungefähr ... Aber wir haben auch zu Hause in so einer Pferdebox.
00:18:33: Wir haben einen Pferderof und da sehen,
00:18:35: das hat mich sehr beeindruckt.
00:18:36: Das fand ich toll!
00:18:37: In der Pferdepox haben jetzt vierzehn Hühner und die werden so gepickt und die pushen meine Frau alle wieder auf.
00:18:45: Diese Hühner legen aber auch jeden Tag zwölf Eier.
00:18:47: Also die danken ein, dass sie extra betydelt werden.
00:18:51: Das ist natürlich jeden Tag so zwanzig Minuten Arbeit, aber eine große Fabrik hat auch gar nicht die Zeit dazu sich um diese einzelnen Hühnder zu kümmern.
00:19:01: Aber wir machen das und wollen wieder Lust haben Es verdient denn auch ein bisschen Geld.
00:19:07: Diese, diese zwölf Eier ist nämlich nur einmalig wenn so'n Tier stirbt sondern das ist ja ich sag mal noch über drei vier Monate und wenn man nicht sagen wir dreißig Tage jeden Tag zwölfe Eier hat dass es ja auch simplischem Geld so.
00:19:21: Und man weiß die Tiere haben das gut Habt ihr gesehen bei sich?
00:19:25: Ja
00:19:25: das fand ich toll.
00:19:26: also da war man da den Eindruck hatte Obwohl du das Zertifikat nicht hast Dass du sozusagen mehr tust.
00:19:33: Einfach so sagen, weil das Leben weht.
00:19:35: Lebewesen acht ist nicht einmal sozusagen die verletzten Hühner raus zu holen und in einer Pferde box aufzupeppeln Und dann sich noch voneinander zu trennen Das ist ja alles Aufwand, weil die sich denn auch gegenseitig da behaken würden, weil sie ja verletzt sind.
00:19:48: also das fand ich schon sehr beeindruckend.
00:19:52: Ja wir müssen das dann auch erzählen.
00:19:53: Also wir haben da so mehrere eine eine große Box die es eben dreifünfzig mal drei fünfzig und dieser großen box sind dann noch mehrere kleine Boxen, weil wenn die erst mal aus dem Hühnermobil rauskommen, kommen sie erstmal in so eine kleine Box.
00:20:09: Weil wenn die Engo Blut hat oder was, dann picken natürlich auch die den das wieder besser geht auf diese Tiere und die brauchen dann erstmal so zehn Tage, fünfzehn Tage oder so, brauchen die Pestil wieder und dann kommen die raus und dann dürfen sie erst einmal wieder in die große Gruppe rein da.
00:20:24: Ja ist alles aber so.
00:20:25: es heißt mit den Straußern auch, wenn da irgendwo einer etwas hat muss man da auch denen... Ja.
00:20:32: Muss man denn einfangen und man muss da ran, ne?
00:20:34: Die haben ja auch gesehen, ihr habt ja große Außenanlagen.
00:20:37: also auch wo die Tiere viel Platz haben, die Strauze viel Platz hat gibt es über die Zeit in der du jetzt Landwirtschaft betreibst und eben halt jetzt auch Geflügelzucht betreibts irgendwie für dich Auswirkungen des Klimawandels, die du so zum Beispiel bei dir zu
00:20:53: Hause
00:20:55: auf deinem Hof spürst und Sachen wo ihr sozusagen schon Dinge verändert habt.
00:21:01: Ja, natürlich haben wir viele Sachen verändert schon.
00:21:07: Das ist ja so... So wie dieses Jahr zum Beispiel, haben wir ja acht Wochen mal Winter gehabt.
00:21:16: Das haben wir sonst nicht und wir mussten wirklich ein paar Strauze reinholen weil die draußen gefroren haben.
00:21:23: also die haben alle einen Unterstand aber da hat das nicht gereicht.
00:21:26: Also wir haben einen afrikanischen Strauß der ist acht zu neunzehn Jahre jetzt alt.
00:21:33: Da mussten wir wirklich reingucken, das stammt beim Fressen so am Zitter.
00:21:38: Und dann haben wir den bei den Schafen mit dem Stall getan und das funktioniert auch.
00:21:43: Dann konnte er damit rumlaufen und der Stall ist eben durch die Schafe schon warm gepustelt.
00:21:49: Nein, das haben wir sonst nicht gehabt.
00:21:51: also wenn da mal eine nach Kalt ist oder drei Tage oder so aber auch die Zeitfenster wie dieses Mal Das ist natürlich extrem lang und auch so mit der Wasserversorgung Wir haben überall Leitungen liegen Und die sind dann doch eingefroren.
00:22:05: Sonst ist das mal ein, zwei Tage und jetzt war es ja doch acht Wochen, dass man das Wasser tragen schleppen musste in Kanisterne.
00:22:14: Aber sonst vom Klimawandel denke ich, wir sind hier in Norddeutschland.
00:22:17: Ist immer ein bisschen frauhaft mehr?
00:22:21: Ich glaube, ein Thema was sozusagen wie euch umtreibt so als Landwirte oder jemand auch Vermarkter, ist eben diese Bürokratie.
00:22:32: Gibt es irgendwas, wo du sagen würdest, würde ich mir wünschen das kann weg.
00:22:36: Was so ein Flat auf uns lokal möglicherweise ein Thema ist was man hier noch irgendwie bearbeiten kann viele sagen dann ja irgendwie sozusagen über den Bund übers Land irgendwie runtergebrochen aber gibt's irgendwie Sachen die man auch irgendwie kommunal tun könnte damit es euch besser geht.
00:22:51: Die Landwirtschaft haben allgemein oder so einen Betrieb speziell.
00:22:55: also dass gibt es gibt er wirklich Listen Aber ich glaube das kann jeder der sein Job macht weiß.
00:23:03: Das ist total sinnlos.
00:23:04: Also wir haben Listen, wenn der Fleisch bekommt müssen wir die Temperatur messen und ob das alles in Ordnung ist wie Hygiene.
00:23:14: Und das ist so.
00:23:15: im Jahr sind es ungefähr drei Ordner voll und da noch nie einer reingeguckt.
00:23:21: aber wir müssen nicht führen!
00:23:23: Und jetzt auch mit den Eiern... Wir mussten eine Liste machen.
00:23:27: wie viel M-Eier?
00:23:28: Wie viele L-Eihe?
00:23:31: Der guckt auch keiner rein.
00:23:35: Das kostet so viel Zeit dieses Zählen und gucken jetzt, wie viele Eier sind jetzt pro Tag von der Sparte oder der Spate?
00:23:44: Das tut eigentlich alles nicht notwendig.
00:23:46: Und das sind Dinge die vom Bund oder vom Land gefordert
00:23:49: werden?
00:23:49: Genau!
00:23:49: Die werden geforderd bei den Kontrollen.
00:23:53: Jeder der Landwirtschaft verweist auch mit denen... Das ist ja mit dem Schalkner Nagan.
00:24:00: Wir haben Wattenpfeil natürlich auf dem Betrieb und wir haben die auch bestückt mit Wattengif, also diese Feilen.
00:24:10: Und nun ist das so bei der letzten Kontrolle jetzt vom Wittrimäherabend dass sie gesagt haben nein so geht es nicht!
00:24:17: Wir müssen erst ein Köder reinpacken und wenn dieser das dokumentieren und dieser Köder, wenn der weggestemmt dürfen wie er es mit Gift arbeiten.
00:24:26: So aber ich muss doch alles wieder dokumentieren sondern das wird ja immer alles hier, die ist da schlimmer.
00:24:30: Also es kommen ja immer neue Gesetze zu.
00:24:34: Das bringt dann irgendwo keinen Spaß und ich kenne das so.
00:24:37: als Landwirtschaft hat man immer Ratten wenn man mit Tieren ein Futter hat.
00:24:43: also müssen auch Queer-Aboxen hin, fertig!
00:24:47: Das Problem haben wir jetzt gerade hier im Berufsbild auch.
00:24:49: Es wird gerade kommunalpolitisch diskutiert wie man da jetzt vorgeht um immer noch die Bürger zu unterstützen weil die Gifte die man bekommt nicht mehr ausreichen.
00:25:04: Abschließend eine Frage, wenn du dir sozusagen die Zukunft deines Hofes und deiner Geflügel-Marktbeschickung irgendwie so dir vorstört wie du dir die Zukunft vorhatst und deine Tochter dabei ist?
00:25:19: Also erstmal würde ich mal für die Wochenmärkte erwünschen dass sie noch so lang wie möglich aktiv sind.
00:25:27: Ich kann auch nur jeden warten der so ein bisschen Lust hat.
00:25:29: also an der Sache Wochenmarkt kann man immer Geld verdienen.
00:25:36: Man muss das nur wollen, also es ist ein Job wie jede andere plus eben dass das ja kein Lehrberuf ist, Wochenmark geschickert.
00:25:43: aber ich sage mal egal was ich da verkaufe wenn ich in einer Sache gut bin kann ich dahin fahren und ich kann das Produkt verkaufen.
00:25:51: Also das lohnt sich immer!
00:25:52: Man muss dann nur eigentlich mal so'n bisschen Schiene haben, dass man sagt man fährt mal irgendwo mit oder so und auch vielleicht einen anderen Betrieb übernehmen oder so, der schon... Und dann verdient man auch gleich Geld.
00:26:03: Das ist gar kein Problem!
00:26:04: Ich wünsche mir dass eben junge Leute sich sowas mal angucken und sagen Mensch das ist doch nur mein Job, das kann man noch machen.
00:26:12: ich weiß jetzt der Wett bei der Berufsberatung nicht ruhig schlagen aber da werden ja viele Berufe nicht vorgeschlagen.
00:26:18: Es ist eigentlich ein schöner Beruf, mit vielen Menschen zu tun.
00:26:23: halt viele Menschen kennenlernen und auch so diese Stammkunden, die man hat.
00:26:30: Das ist ein schönes Gefühl.
00:26:31: wenn man weiß wir essen abends selbst Und wenn ich weiß heute Morgen haben die und die das um das mitgenommen und die wollten das machen dann denke ich immer ganz oft dran und das schockt mich voll an.
00:26:42: irgendwie das finde ich voll gut.
00:26:44: Ich würde schön sagen auch dieses Video was du geteilt hast da hatte man ja so der Eindruck die Wochenmarktbeschickers oder waren ja immer die gesamten die Leute wurden in diesem Interview dargestellt, wie sie sozusagen ihren Job machen und die glücklich sie dabei sind.
00:27:00: Da hat man das Gefühl es ist irgendwie so eine ganze Bandbreite.
00:27:02: Psychologie, Gespräche... Die Leute hatten einen Anlaufpunkt wo sie mal was los werden konnten.
00:27:08: also fand ich war schon echt toll.
00:27:12: Ja und dann ist ebenso dass sich sagt wenn natürlich die Familie dahinter steht unsere Tochter.
00:27:19: wenn ihr damit einsteigt und man ist schon mit zwei Generationen so ist man natürlich immer stärker als Familienbetrieb als wenn man sich alleine irgendwo abkämpft.
00:27:28: So, dann kann man eben auch mehr machen.
00:27:30: Also wir haben auch Schwächen.
00:27:32: also wir dürfen nun mal gar nicht die Rinder und Schafe noch haben weil das eigentlich alles zu viel ist.
00:27:39: Aber das ist jetzt da und wird sich jedem auch darum gekümmert.
00:27:44: Und die Sparte wieder abschaffen diese Rinder.
00:27:51: Die Kälber wiederbekommen.
00:27:52: Wir haben da auch so ein weißes Albinokalp bekommen, ich hätte das ja totale Freude gewesen, wenn man mal in den Stall geht jetzt, dass der Albinorkalp sieht.
00:28:00: Also es gibt wohl unter drei Prozent oder so, gibt das dann nur diese Albinokelperne?
00:28:07: Ja Sven also vielen Dank für die Informationen, die du uns gegeben hast, war angenehm und ich danke dir!
00:28:16: Mehr Bruns als Büttel.
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