Obst aus Nachbars Garten

Shownotes

Wochenmarkt-Besucher kennen ihn: das ganze Jahr über bekommt man bei Obsthof Wille wunderbare Äpfel und Birnen. Was man nicht sieht: hinter jedem Stück Obst steckt viel Arbeit, Planung und Mitteleinsatz. Bei aller Bereitschaft, viel zu arbeiten und aller Liebe zum Familienerbe, ist das Überleben für einen kleinen Hof eine große Herausforderung. Mit den Importen von international gepushten Apfelsorten, der Effizienz von Großunternehmen kann man nicht mithalten.

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00:00:01: Dann sage ich Guten Abend und guten Abend auch an Jascha Wille vom Obst vor Willi.

00:00:16: Ich bin Martina Girkens, wir haben heute wieder Grün vor Ort und wollen sprechen über Obst aus der Region Obst auch nach Barsgarten, weil Wiewels Fled ist ja quasi um die Ecke.

00:00:28: Und wenn wir für regionale Ernährung sind, dann ist das natürlich super gut passend!

00:00:35: Der Obsthof Wille – wie kann man sich das vorstellen?

00:00:38: Wie groß und breit?

00:00:39: Was habt ihr für einen Hof?

00:00:40: Naja….

00:00:41: Das ist ja ein Familienbetrieb.

00:00:44: Ich bin jetzt ja die dritte Generation bzw.

00:00:46: die vierte Generation.

00:00:49: Entstanden ist er damals ja so um neunzehntundetvierzig, sag ich mal.

00:00:54: Das waren zwei Schröder Brüder und die haben sich so ein bisschen zerstritten.

00:00:57: Und das war ja reine Milchwirtschaft.

00:01:01: Damals hieß es dann, der eine macht noch das dazu, der andere macht immer noch das zu.

00:01:05: Karl Schröda, der den Obsthof dazu gegründet hat.

00:01:10: Der hat sich entschieden, wir pflanzen einfach ein paar Bäume und dann macht er das einfach!

00:01:15: So ist quasi der Standort bei uns so entstanden... Genau, der hatte selber keine Kinder mit seiner Frau und mein Opa hat da immer ganz viel geholfen.

00:01:27: Davon sind wir klasse mit den Tieren und Obst dazu.

00:01:31: Und dann hieß das irgendwann so willst du das nicht lernen, Obstbau.

00:01:34: So zu meinem Opa ne?

00:01:36: Und er war gleich begeistert, hat das denn gelernt und hin und her.

00:01:40: Ja, dann kam ja mein Vater und dann kam ich also...so ist es dann vom Schröderhof zum Willehof sozusagen geworden.

00:01:48: Das ist eine Gesamtanbauffläge vom Obst in zehn Hecken.

00:01:52: Das perfekte Grünland haben wir noch, die sind aktuell verpachtet.

00:01:55: Damals von der Milchwirtschaft noch und ja da ist es dann vom Biss.

00:02:01: Und werden wir jetzt überlegen ... Der Obsthof bei euch.

00:02:05: was gehört alles dazu?

00:02:06: Du hast schon gesagt ihr habt die Fläche und die Bäume aber da gehört ein bisschen mehr drumherum dazu.

00:02:11: Was habt ihr an, ich weiß nicht Hallen hab' ich gesehen Geräten, Trecker also da ist eine ganze Menge dabei.

00:02:20: Wie gesagt, da wird alles dazu.

00:02:21: Wir brauchen Maschinen, wir brauchen Stellplätze... ...wir brauchen Lager.

00:02:27: Da haben wir zwei Standgräute.

00:02:29: Einmal so eine Maschinenplatz sei immer, wo damals die Milchwetschtafel war.

00:02:35: Dann haben wir die Maschin-Bagger, was man alles braucht.

00:02:41: und wie gesagt, wo sie mich besucht haben, da ist halt die Lagerhalle, Kisten, die Sortierung.

00:02:50: Alle Stadt war es um den Apfel oder was Obst passiert.

00:02:53: Jetzt in der dritten Generation, war das eine schwierige Entscheidung?

00:02:57: Ich meine wenn man als Kind dann auf dem Obsthof die ganze Zeit ist, kriegt man auch mit wie das Ganze läuft.

00:03:04: und was nicht so gut ist... Wie ist das?

00:03:06: Also mir hat da die komplette Landwirtschaft von Kleinhoff an sehr viel Spaß gemacht!

00:03:11: Ich war damals bis zum Jahr-Zweifel, ungefähr hatten wir noch Milchvieh.

00:03:16: Ich war als Kind, ich war immer mit.

00:03:18: Ich wollte immer auf die Strecke und bei der Ernte.

00:03:21: Ich hab gemolken ... Immer wenn's ging, war ich mit aufm Hof.

00:03:26: Das hat mir immer sehr viel Spaß gemacht.

00:03:28: Irgendwann hieß es dann ja, mach doch mal Praktikum beim anderen Hof!

00:03:32: Und da ich gedacht ne, ich will das nicht und hier bleiben.

00:03:37: Das ist was ganz anderes, wenn ich jetzt auch am anderen Hof bin.

00:03:42: Dann kam mich dazu, dass Prüfer von meinem Vater, der hat auch einen Hof gehabt.

00:03:48: Einen großen Obsthof in Haseloff am Arsch.

00:03:52: und da hieß es dann ja wir fragen einfach mal vielleicht hast du ja los da ein Praktikum zu machen und sind wieder hingefahren und war alles ganz toll.

00:04:00: die beiden waren super nett.

00:04:02: Und denn so kam das dann dass ich wirklich nur für den Obst Anbau eine Praktikung gemacht habe und Da war ich sofort Feuer auf Flamme dafür.

00:04:11: Das hat echt Spaß gemacht.

00:04:14: Da bin ich dann auch noch in die Ferien selber nochmal hingefahren, weil mir so viel Spaß gemacht hat.

00:04:18: Dazu arbeiten.

00:04:19: und irgendwann hieß es dann von dem Chef wo ich denn das Praktikum gemacht hab, willst du nicht bei mir lernen?

00:04:25: Also ohne irgendwie mal ein Zeugnis gesehen zu haben oder sonst irgendwas der aber auch begeistert.

00:04:30: Und ich sag ja können wir machen.

00:04:32: So und dann alle aus meiner Klasse die waren ja muss der Bewerbung unendeschreiben.

00:04:38: Ich habe nicht eine einzige geschrieben.

00:04:40: Ja so kam das dann dass ich da gelernt hab Ja.

00:04:46: Und auch, weil das so macht das?

00:04:48: Ich habe dann noch drei Jahre als Gesellin nachher gearbeitet und dann wurde mir ein bisschen die Möglichkeit gegeben nochmal einen Meister zu machen.

00:04:56: Dann hab ich noch mal eine Meisterschule hinten rangehängt und ja, so kann man eins zum anderen.

00:05:03: Die Betriebsübergabe sollte eigentlich noch ein bisschen auf sich warten.

00:05:06: wie gesagt mein Vater ist jetzt fifty-fünfzig der ist noch sehr jung hätte eigentlich noch gekonnt es aber krank geworden.

00:05:13: durch die Corona-Krankung lag dann bestimmt ein halbes Jahr, vor nicht viel machen konnte.

00:05:20: Und dann hieß es jetzt muss auf Biegen und Brechen zum Wirtschaftsjahresende der Betrieb übergeben werden.

00:05:26: Weil wenn das nicht geht, dann geht das nicht mehr.

00:05:32: Ja und so kann das sein dass ich das jetzt machen musste.

00:05:36: Genau.

00:05:36: So.

00:05:37: Das ist jetzt wie lange her?

00:05:38: Was

00:05:41: haben wir hier?

00:05:42: Zweiundzwanzig haben wir nicht übergeben.

00:05:45: Okay,

00:05:46: also volle Verantwortung seitdem?

00:05:47: Ja von jetzt auf gleich!

00:05:50: Auch nicht

00:05:51: einfach?!

00:05:51: Nee, gehörte nur ich musste mich da auch sehr einspielen.

00:05:56: Ich musste die ganzen Touren lernen und die ganze Vermertung hat man vorher vorher gemacht.

00:06:03: Das war eine Herausforderung ja Aber mittlerweile habe ich das glaube ich ganz gut im Griff.

00:06:09: Du hast erzählt dass du gerne draußen bist auch dich um die Bäume kümmerst, jetzt der Frühling kommt und es kommen Blüte.

00:06:17: Erzähl uns mal so ein bisschen von dem kalten Baum, den wir vielleicht noch sehen bis nachher der Apfel bei uns im Obstkorb liegt.

00:06:26: Was hast du für eine Arbeit damit?

00:06:28: Was liegt jetzt an?

00:06:29: Also das Früher ist für den Obstbauern immer das spannendste und arbeitsreichste Teil des Jahres!

00:06:40: Wir kommen aus dem Winter, wir müssen unbedingt fertig werden mit Schneiden.

00:06:44: Viele warten immer ein bisschen mit einem Schneiden um wirklich zu sehen was wird nachher eine Knospel?

00:06:50: Was ist nur eine Blattkosme?

00:06:52: Um gegebenenfalls auch so ein bisschen um die Blüten rumzuschneiden.

00:06:58: Aber dann hast du nicht so viel Zeit!

00:07:00: Man sagt ja mal bis Ostern wäre gut wenn man fertig wird.

00:07:04: deswegen wird es jetzt knapp.

00:07:07: Ich schaff's nicht dieses Jahr, ist aber nicht so schlimm.

00:07:10: Irgendwie kriegen wir das hin und genau die ersten Kulturarbeiten fangen an.

00:07:19: Wir müssen jetzt sehen dass wir gesunde Bäume ins Jahr kriegen.

00:07:23: Mit gesund meine ich so dieser Schorfpilz.

00:07:25: Das ist der wichtigste Pilz im Jahr.

00:07:29: Den müssen wir unbedingt behandeln.

00:07:31: So das geht los sobald ein ganz kleiner grüner Teilchen am Baum zu sehen ist.

00:07:37: Da muss man schon aufs Wetter gucken, kommt Regen.

00:07:40: Wie kalt ist es?

00:07:40: Wie warm ist das?

00:07:42: Das Keimungsfenster muss errechnet werden.

00:07:45: Lohnt sich eine Behandlung schon oder können wir die echt noch aussetzen?

00:07:50: Das sind alles so Sachen, die muss man sich ganz genau durchrechnen weil jede Behandelung kostet Unmengern Geld und wir müssen echt sehen dass wäre da so ein bisschen günstig aber gut durchkommen.

00:08:04: Und wenn man das nachher so überstanden hat, die Blüte ganz gut aussieht.

00:08:11: Die Bestäubungen dann zustande kommen und nachher die ersten Früchte zu sehen sind, da muss man auch schon mal sehen wie voll sitzen die Bäume?

00:08:21: Wenn sie zu voll sitzen, dann müssen wir sehen dass mir da ein paar Äpfel runter kriegen weil nur so kleine Äffel will auf dem Markt keine essen oder kaufen.

00:08:29: Wir müssen eine vernünftige Größe hinkriegen, zu groß dürfen es auch nicht sein.

00:08:34: Man muss da wirklich so dieses Optimum rauskriegen.

00:08:38: Und das ist halt die Arbeit, die man davon hat.

00:08:41: So und man kann ein bisschen was chemisch machen an Fruchtauszündung.

00:08:48: Da wird der Stempel sozusagen... Also wenn die Blüte aufgeht kommt er da in der Mitte der Stempel wo der Pollen nachher rauf kommen soll.

00:08:57: Der wächst dann durch zum Blütenboden.

00:08:59: So kommt die Verwuchtung jetzt zustande.

00:09:02: Diesen Stempeln kann man verätzen mit einem Dünger.

00:09:05: Das geht aber auch nur bei den ersten Glüten.

00:09:07: Wenn man das zu spät macht, kann er es auf dem Schuss nach hinten losgehen und dann hat man gar keine Äpfel und nur ... ... neunzig plus!

00:09:17: Deswegen lässt man das immer erst ein bisschen durchgehen... Und flückt von Hand ein paar Äpfeln aus.

00:09:25: So dass man auf die optimale Stückzahl am Baum kommt.

00:09:30: Dass der Baum das gut schafft, dass die Äpfels groß genug werden Nicht zu groß.

00:09:40: Apfelbäume sind so zweieinhalb tausend Bäume auf ein Hektar?

00:09:48: Ja, aber nicht nur Äpfel.

00:09:50: Das sind fünf Hektarepfel und der Rest ist ein bisschen Brachfläche.

00:09:53: Wir haben immer ein bisschen Tauschflächen dazwischen.

00:09:57: Und dann haben wir ein paar Beeren, Kirschen, Zwetschern, Aprikosen.

00:10:02: So das gehört alles in diesen zehn Hektaren damit zu.

00:10:06: Und das war die Arbeit jetzt so bis zum Sommer?

00:10:09: Genau.

00:10:09: Das ist für den Apfel bis zum Summer, wenn der Trieb nachher abgeschlossen ist im August, dann wird diese Kulturarbeit Richtung Apfel ganz bisschen entspannter.

00:10:23: Man muss da immer hinschauen in der Sommerzeit nachher, wenn man die Kirschen vor den Augen hat, sieht man erst mal nur die Kirsch und Kirsche.

00:10:30: Aber man muss auch echt daran denken, noch einmal zu den Äpfel hinzugucken... Da gibt es auch immer noch genug Überraschung, wo man aufpassen muss.

00:10:42: Also Überraschnungen nenne ich jetzt einfach mal Schädlinge, Krankheiten... Man muss wirklich mindestens zwei-drei Mal die Woche durch seine Anlagen gehen.

00:10:52: Man muss das kontrollieren, hat man Schädlingen, man muss vernünftig diese Monitoring durchführen um gegebenenfalls zu bekämpfen oder auch sagen ist nicht Nicht der Rede wert.

00:11:06: Und das gehört alles zu, ja?

00:11:09: Und die Befruchtung habt ihr da extra Bienen, die euch ausleiten oder wie

00:11:12: ... Nee wir haben also... Die Bienen stehen das ganze Jahr bei uns und wir haben MK bei uns im Nachbarort.

00:11:19: Der hat sich damals der Sache angenommen und ja wir haben da das Ganze ja die Bienen stehend und ja die übernehmen das dann.

00:11:31: Jetzt stehen da drei.

00:11:33: Wir hatten auch schon mal zehn stehen, das ist immer ... kommt immer so ein bisschen drauf an wie Pia durch den Winter kommt.

00:11:41: Also ich kenn mich mit Imka rein nicht gut aus.

00:11:44: Aber wir schnacken immer mal und immer wenn wir schwärmt, meistens sitzen die in der Zwetschung bei uns dann rufe ich ihn schnell an.

00:11:50: Dann kann er die einfangen und dann steht er halt im Kasten mehr voll drin.

00:11:54: Und dann

00:11:57: die Adoptier?

00:11:58: Der wär ja eine Adoptiere, da kriegen neues zu Hause!

00:12:03: Wie geht's denn weiter?

00:12:04: Reifen die so vor sich hin?

00:12:06: Genau.

00:12:07: Denn reift das ja, wie die Natur das denn vor hat und irgendwann sind sie dann reif genug.

00:12:13: Dann gucke ich dahin mit dem Jotestergetest.

00:12:17: Werden der Stärkeabbau ermittelt und sobald er den richtigen Zuckerstärkeverhältnis hat, kann sie dann geerntet werden.

00:12:27: Und bei ganz verschiedenen Sorten über welche Zeit zieht sich das hin...

00:12:30: Von früh besteht!

00:12:31: Die ersten fangen im August an Und das geht dann bis Anfang Oktober.

00:12:37: Also wie gesagt, es kommt immer aufs Wetter drauf an, ne?

00:12:39: Also da haben wir jetzt einen wirklich goldenen Herbst.

00:12:41: der muss das echt schnell gehen weil wenn die nachher noch zu viel Sonne kriegen die werden sehr reif und dann sind sie auch nicht mehr lagerfähig.

00:12:49: Dann kann man nachher nur noch das Saft davon machen.

00:12:53: Da hat das keinen Sinn mehr die irgendwie ins Lager zu stellen denn... Das geht nicht!

00:12:58: Haben ja alles ausprobiert, ist nach hinten los gegangen.

00:13:02: Und mit der Magerung.

00:13:03: Da sind nicht alle Worten geeignet, sondern wahrscheinlich nur bestimmte Sorten?

00:13:06: Genau so die Frühsorten, die sind nicht lagerfähig.

00:13:10: Davon haben wir auch nicht genug weil sobald nachher irgendwie ein Älzer reif ist und er wellandt und sowas dann will keiner mehr eine Frühsorte essen.

00:13:20: Die halten denn auch nicht mehr so lange.

00:13:22: So ein Abholsterner älzer welland sodass man nachher wirklich gute Sorten wie man sehr gut lagern kann.

00:13:31: Genau, das ist die Sorten, wo man am meisten davon hat.

00:13:37: Und wie werden sie eingelagert?

00:13:38: Wie sieht es praktisch aus?

00:13:40: Das sind große Kühlzellen, die sind luftdicht verschlossen.

00:13:45: Dann wird dann nachher der Sauerstoff rausgefiltert.

00:13:49: So dass wir bei ... also je nach Sorte jetzt aber so bis zu zwei Prozent Sauerstoffsinn und bis zur zwei Prozent CO-Zwei.

00:13:59: Und einfach bei zwei Grad kühlen Und dann schaffen wir damit bis in den nächsten Sommer

00:14:06: rein.

00:14:07: Und wie du es gesagt hast, werden wir nach und nach aufgemacht?

00:14:10: Genau ja!

00:14:11: Also je nach Bedarf... Wir haben zum Beispiel Gemischträume aber werden sehr kleiner Betrieb sein.

00:14:15: Wir haben drei Kühlzellen.

00:14:17: da müssen wir immer sehen dass wir nicht die falschen Sorten in den falschen Raum packen.

00:14:27: Es lagern nicht alle Sorten gleich miteinander.

00:14:30: Zum Beispiel man kann keinen Weller mit dem Jonagol zusammenlagern.

00:14:34: Das ist so eine Herausforderung.

00:14:37: Wenn man aber beides vermarkten möchte, muss man über so ein kleine Kompromisse eingehen.

00:14:42: Dann stellt man halt vielleicht eine Kiste Iona Gold mit in den Wellern älster Raum.

00:14:46: Dass wenn man denen zuerst aufmacht, dass man dann auch schon gleich wieder ein paar Iona-Golden draus bekommt.

00:14:51: Aber man könnte jetzt keine großen Mengen zusammenpacken an den beiden Sorten.

00:14:55: Weil der Weller, der würde trocken werden weil er viel mehr entfeuchtet als die Iona gold zum Beispiel und denn einen trockenen Apfel möchte auch keiner haben.

00:15:08: Und jetzt, Dora, ist da noch eine Weile bis die frischen Äpfel kommen?

00:15:11: Wie viel habt ihr jetzt noch?

00:15:12: Ist das...

00:15:13: Ja aktuell sind noch dreißig Tonnen im Lager.

00:15:17: Davon werde ich wahrscheinlich noch ein bisschen was abgeben müssen weil ich das nicht schaffen werde, die rechtzeitig zu verkaufen.

00:15:24: Dann geht ein Teil den Großhandel rein und was der dann damit macht ob es jetzt in Saft geht oder in Industrie geht.

00:15:30: Was hängt nachher von der Qualität ab, was der sagt Ob das gut genug ist für den Tafelapfel oder ob das in die Industrie geht.

00:15:38: So, das ist immer ein bisschen schade weil ich auch nicht so das Geld für Christ was du dafür gerne hättest oder was du da reingesteckt hast aber die jetzt tot zu lagern bringt am Ende auch nichts.

00:15:49: Das kostet nur noch mehr Geld und das wollen wir natürlich auch vermeiden.

00:15:53: Musst ihr alles... ja die Kühle und so weiter?

00:15:56: Genau!

00:15:56: Die laufen jetzt ja auch permanent.

00:15:58: Jetzt wird es wieder ein bisschen wärmer dann müssen sie wieder etwas mehr arbeiten.

00:16:02: Ja, da geht ein bisschen Strom durch.

00:16:05: Es heißt auch Durchhalten bis August bis dann die ersten jungen Äpfel kommen, den frühen Äpfeln.

00:16:10: Was den Apfel angeht auf jeden Fall.

00:16:12: aber so Ende Juni geht das ja nachher beim Kirschen schon mal los.

00:16:16: Dann ist der Apfel nicht mehr gefragt.

00:16:19: So wollen alle Erdbeeren und Kirschan essen.

00:16:21: Das ist in Ordnung nur wir werden immer noch ein paar Äpfels dabei haben für wirklich die Apfel-Fans Ähm, aber so dann geht das wirklich los mit Kirschen.

00:16:34: Ja da kommen wir dazu zu den anderen Produkten die ihr noch habt?

00:16:37: Genau!

00:16:37: Also

00:16:39: Ops Hof hat er mehr Vielfalt noch?

00:16:41: Ein bisschen vielfalt haben wir noch was?

00:16:44: nicht nur verschiedene Apfelsorten sondern wir haben Beeren drei verschiedene Beersorten.

00:16:50: Dann haben wir Zwetschern und Flaumen, Renekloden, Aprikosen, Kirschan... genau das wäre so das Sortiment was wir anbauen.

00:17:01: Aber die Großen habe ich noch nie abbekommen, mal gucken.

00:17:05: Wir sind da auch erst vor drei Jahren mit angefangen, so langsam fangt ihr ja auch erst an vernünftig in den Ertrag zu kommen.

00:17:13: Die ersten Früchte von dem Bäumen sind meistens noch nicht so... Es ist ein tolles Gefühl, die zu probieren und es ist auch total lecker aber das ist nichts für die Vermarktung.

00:17:24: Also die sind nicht stabil genug, sagen wir mal so Wenn die Bäume nachher ein bisschen größer sind und vernünftig in Ertrag kommen.

00:17:32: Ich meine, ich muss bitte auch erst mal reinfuchsen.

00:17:33: Das ist eine ganz neue Kultur für mich.

00:17:35: Und das dauert immer ein paar Jahre bis... ...bis das Endprodukt dann wirklich den Qualitäten entspricht wie man sie gerne hätte oder wie der Verbraucher sie auch gerne hätte.

00:17:45: Worauf

00:17:45: ihr Geduld haben?

00:17:46: ne?

00:17:47: Geduld ja!

00:17:48: Und es geht auch mal was in die Hose.

00:17:50: Es landet so eine Ernte auf meiner Gasse.

00:17:53: Na das ist auch schon vorgekommen.

00:17:56: aus vielern lernt man

00:17:58: Was habt ihr noch

00:17:59: zu

00:17:59: mir, was nicht so gut geklappt hat?

00:18:01: Wir hatten ja ... Bevor wir die Kirschen unter dem Dach angebaut haben, hatten wir Freiland-Kirchen und da auch Sauerkirchen.

00:18:08: Das war früher Standard.

00:18:10: Hat eine ganze Zeit lang gut geklappt bis das mit dem Klimawandel nachher nicht mehr so geklappte.

00:18:17: Dann mussten wir halt sehen, dass wir Kirschnen anbauen und geschützt werden.

00:18:24: Und das kam so... So langsam ins Gespräch, dass wir dann mal gesagt haben irgendwie das wird mehr.

00:18:32: Die Nachfrage ist da.

00:18:36: Wir müssen damit machen bevor es zu spät ist und dann haben wir angefangen die Kirschen unter einem Dach anzubauen.

00:18:43: Das war denn so das neueste.

00:18:46: seit langem sagen wir immer so Und ja das hat sehr gut gefruchtet wurde gut angenommen und mittlerweile bekommt man ja auch fast keine Freilandkirche mehr Weil der Anbau einfach extrem schwierig geworden ist, was auf einem Schädling geschuldet wird.

00:19:04: Nennt sich Essigfliege oder Kirschessigflüge.

00:19:08: Wurde mal eingeschleppt aus Asien und die vernichtet eine Ernte in zwei Wochen komplett.

00:19:15: Da hast du da gar nix mehr von!

00:19:17: Und das sagt, dass hilft?

00:19:18: Ja, oben drüber ist seine Foye und außen drum ist ein Insekten-Schutznetz.

00:19:23: Wir können ganz froh sein, dass diese Fliege relativ... drüsselig ist und nicht jede kleine Lücke findet in diesen geschützten Anbau zu kommen.

00:19:33: So die fliegt auch nur irgendwie drei Meter hoch, da übergeht nichts mehr.

00:19:38: Unser Dach ist nachher auch bei vier Metern Fährsthöhe Schluss.

00:19:42: dann kommt das Foliendach unter als ein Insektenschutznetz.

00:19:45: Da kommt sie ja nicht mehr rein.

00:19:47: Da haben wir sie ein bisschen ausgetrickst Das dach also.

00:19:51: es gibt verschiedene Systeme.

00:19:54: Wir haben Permanente, das ist das ganze Jahr da drauf.

00:19:57: Außen rum das Netz, das rollen wir nachher hoch, dass wir wieder unterfahren können.

00:20:02: aber das Folientag ist das gesamte Jahr darauf.

00:20:05: Es gibt auch Dächer die werden zusammengeklappt im Herbst und dann nachher nach der Blüte wieder aufgemacht.

00:20:12: denn spart man sich die Hummeln weil die Bestäubung unter diesem Kerstach das kann keine Bienen machen.

00:20:18: Weil die Biene fliegt immer so eine Acht um sich zu orientieren Und das kann sie unter dieser Folie nicht.

00:20:25: Es fehlen sich da immer mal ein paar Bienen unter, aber für eine vollständige Bestäubung reicht es mit Honigbienen nicht aus.

00:20:33: und da setzen wir dann auf Wildbienen und Hummeln die kriegen das auch ganz gut zurecht.

00:20:43: Nutztiere sind breiter verteilt als wenn man denkt jetzt habt ihr die Produkte Und du hast vorhin schon darüber gesprochen, der Vertrieb.

00:20:54: Ihr habt ja fast nur direkt Vertrieb?

00:20:55: Wie habt ihr den organisiert?

00:20:57: Genau wir sind zu ninety-fünf Prozent eigentlich selbstvermarktend.

00:21:00: Wenn man ein bisschen einen Überschuss hat dann müssen wir an den Großhandel gehen.

00:21:07: Ansonsten gehen wir immer direkt an den Kunden ran.

00:21:09: Wir über Landtouren das heißt wir fahren immer verschiedene Dörfer an alle vierzehn Tage und dann sind wir wirklich von Tür zu Tür klingeln fragen Und zum nächsten.

00:21:21: Das ist eine sehr, sehr zeitintensive Vermarktung.

00:21:28: hat sich damals so etabliert.

00:21:29: meine Oma ist damals losgefahren mit einem Fahrrad und einen Fahrradanhänger im eigenen Dorf ne Kiste rein und an einer Stunde kam sie wieder noch in die Kiste.

00:21:38: So fliegen das mal an und irgendwann kamen wir ja wir müssen vielleicht ein bisschen größer werden.

00:21:44: Dann hat mein Opa sich dann ein Auto-Anhänger gekauft und ein Auto und es sind ins nächste Dorf gefahren Hat das da alle versucht, hat auch ganz gut funktioniert.

00:21:51: Und so ist das dann entstanden.

00:21:54: Welche Radius habt ihr jetzt ungefähr damit mit solchen Touren?

00:21:57: Ähm...

00:22:00: Ja, Itzehoe und dann bei uns wieder zurück.

00:22:04: also hier rüber nicht.

00:22:05: sagen wir mal, hier haben wir ja den Wochenmarkt aber bis dann mal gereden itzehoe so Kreissteinburg sag'n wir mal genau Dazu kommen noch ein paar Schuläpfel, so da fahren wir dann hoch bis hin steht.

00:22:19: Das ist ja immer eine recht weite Tour, aber es nützt nichts.

00:22:24: D.h.,

00:22:24: die Äpfel gehen in die Schule?

00:22:26: Genau!

00:22:26: Es ist ein Schulapfelprogramm wo wir mitmachen.

00:22:29: Dann können die Schulen halt für jedes Kind was den Apfel möchte... ...die Äpfeln bestellen sozusagen und dann kriegt das Kind heute jeden Tag einen Apfel.

00:22:42: Am Anfang ist das sehr gut angelaufen, wurde echt gut angenommen.. ..aber nimmt auch wieder ab weil das dann doch wieder andere EU-Programme gibt, wo das dann ... äh, wo andere Sachen angeboten werden.

00:22:54: Zum Beispiel irgendwie ein Mittagessen oder sonst irgendwas.

00:22:58: Wir machen ja wirklich nur speziell den Apfel und das haben die Landfrauen bei uns organisiert.

00:23:05: Die sind jetzt wieder so'n bisschen sich da am Hinterklem, dass das wieder n bisschen in Wallung kommt dieses System.

00:23:11: Und da hoff ich auch so'nn bisschen drauf!

00:23:14: Das ist ne gute Sache, dass sie Kinder einen Apfel bekommen in der Schule statt ins Snickers.

00:23:21: Das unterstütze ich dann gerne.

00:23:23: Ja, mit Sicherheit!

00:23:26: Und der Bohnenswürttler-Wochennaht ist der Einzige wo ihr seid?

00:23:29: Genau das war mal so eigentlich.

00:23:33: wie soll ich sagen... dass es angefangen in meiner Meisterschulzeit wo ich im Sommer immer noch ein paar Tage dazu verdienen musste und da habe ich gesagt irgendwie wir haben doch einen Donnerstag Zeit, donnerstag Nachmittag Da ist auch im Wunschbüttel noch die Saternasernammer das Markt.

00:23:51: Da war ja noch ein bisschen mehr da los, da war ja auch Herr Wittrock und Blumenhändler war noch da.

00:23:59: Es war ganz kleiner nur so... Und dann hab ich mich einfach dazugestellt und das lief schon ganz gut an.

00:24:04: Und er meinte der Herr Wirtrock denn zu mir, warum möchtest du nicht auf dem... Geht doch mit deinem Kirschen auch mal auf den Wochenmarkt hier im Wunsbüll?

00:24:11: Und dann war ich auch sehr so, hm, naja!

00:24:14: Ich guck mir das einfach mal an und dann bin ich da mal hingefahren Ja, dann habe ich mich da einfach mal einen Tag mit Kirschen hingestellt.

00:24:20: War total enttäuscht.

00:24:22: Was mich da keiner gefunden hat.

00:24:23: Die kannten wir ja auch alle nicht hier.

00:24:25: Das ist immer... Wenn du auf den Wochenmarkt neu anfängst das ist unwahrscheinlich schwer.

00:24:29: Du musst ja auch ein bisschen das Vertrauen der Kunden gewinnen und dir auch von deinen Produkten überzeugen.

00:24:35: dass es aber auf jedem Wochenmarkt schwer.

00:24:38: Es ist egal wo man anfängt als neuer.

00:24:40: Ein Wochenmarkt ist durchhalten angesagt wirklich.

00:24:44: Und so hat sich das dann auch etabliert.

00:24:47: Ich bin da nie diese Woche wieder hingefahren mit meinen Kirchen, habe mich dann auch noch woanders hingestellt, wo das vielleicht ein bisschen lokativer war und dann hat es auch funktioniert.

00:24:56: Und dann kam er noch ins Gespräch.

00:25:00: Man kam bei den Kunden auch ins Gesprich und dann wurde gefragt, Mensch, dass da noch was anderes ist?

00:25:05: Und ich sag ja, ich hab ja auch noch Äpfel und Bären und ach wie toll!

00:25:10: So kann das sein, wenn man die ersten Äpfeln kann, dann hast du schon mal Äppel mit hängenommen Und so kann das denn, dass ich das dann weitergemacht habe.

00:25:23: Jetzt ist es ja auch schon seit fünf Jahren.

00:25:27: Dann hast du jetzt noch Apfelsin dazu genommen und was gibt man dir doch?

00:25:31: Honig, Saft...

00:25:33: Das sind so Sachen die man einfach beiläufig mithat sei mal.

00:25:38: Das ist kein richtiges Geschäft aber das ist immer gut sowas nochmal dazuzunehmen.

00:25:45: Ich meine, das ist auch ein Produkt was aus dem Naturprodukt entstanden ist, also der Saft zum Beispiel.

00:25:50: Das ist aus unseren eigenen Äpfeln gemacht und immer Sorten rein Die Apfelschips das ist dann halt so.

00:25:56: das Gegenteil vom Saft, es sind halt trocken Ist auch eine tolle Sache.

00:26:02: Genau, Honig ist ja von uns aus der Apfelblüte Das gehört alles ein bisschen dazu.

00:26:08: Und die Südfrüchte haben wir eigentlich schon seit... ...Dreißig Jahren sag ich mal, seitdem die Touren eigentlich da dazugekommen sind oder seitdem wir die Touren machen, ist das im Winter immer ganz nett nochmal irgendwie eine Clementin und eine Apfelsine dazu zu nehmen.

00:26:24: Und so kam das dann – das hat sich denn so eingebürgert, sag ich mal.

00:26:27: Und es kam ja auch ganz gut an.

00:26:29: Das funktioniert!

00:26:32: Wie hat sie das Geschäft entwickelt?

00:26:34: So in den letzten paar Jahren?

00:26:36: wie sieht's aus?

00:26:37: Nja... Es ist leicht rückläufig was das ganze Geschäft angeht.

00:26:45: Es ist egal, ob es groß handelt oder auf der Privatverkauf.

00:26:52: Geht einfach so stets und ständig ganz leicht bergab.

00:27:00: Leider so.

00:27:01: Ist vielleicht auch ein bisschen wie der Wirtschaft geschuldet.

00:27:05: Viel mehr Leute müssen arbeiten gehen weil sie sonst das Geld nicht haben.

00:27:12: Und die Leute, die arbeiten nicht auf dem Wochenmarkt oder sind auch nicht zu Hause wenn wir auf Touren sind.

00:27:18: Die sind dann auf der Arbeitsstelle.

00:27:20: Den kann man keinen Vorwurf machen das ist einfach so.

00:27:23: Die Hauptkonten sind daher wie gesagt auch die Rentner, die wirklich Zuhause sind.

00:27:29: aber auch das wird leicht rückläufig.

00:27:33: Woran das jetzt liegt?

00:27:35: Das sich auch nur vermuten das kann man ja auch nicht Verstellen sag ich mal.

00:27:41: Wenn du hast ja auch gesagt, dass für andere Apfel wie zum Beispiel diese Pink Crisp

00:27:47: usw.,

00:27:48: das da ganz viel Marketing gemacht wird und

00:27:51: dass es

00:27:51: so Marken aufgebaut werden oder kann so ein Stink normaler ist?

00:27:56: Also ich sage der kann damit halten also alleine was den Geschmack angeht.

00:28:02: aber Pink Lady z.B.

00:28:04: Das ist einfach ein Apfel Das ist eine Klubsorte und da ist ein riesengroßes Marketingalter.

00:28:11: Der läuft im Fernsehen, das wird im Radio beworben... ...und sowas prägt sich halt den Leuten ein!

00:28:17: Und wenn die Leute, die nicht auf dem Wochenmarkt gehen oder auch keinen Kontakt mit den Herstellern haben, die gehen in den Supermarkt durch die Obst- und Gemüseabteilung und sehen dann diesen ganzen net verpackten Entführer-Pack oder Sächserpakt toll beworbenden Apfel Die kennen diesen Apfel, dem wir ja anbauen gar nicht.

00:28:40: Und wenn die in diesem Apfel beißen, denken sie so muss ein Apfel schmecken und das ist toll!

00:28:45: Aber wenn die jetzt zum Beispiel mal einen Elzer essen oder einen Welland essen... Das ist dann ein himmelweiter Unterschied.

00:28:53: Aber die Leute kennen das ja gar nicht, dass es auch andere Äpfel gibt.

00:28:59: So wollte ich das versuchen zu sagen.

00:29:02: Die essen diesen Apfeln und denken so muss dieser Apfel schmecken Und das ist ja leider nicht so.

00:29:09: Also er kann auch mehr?

00:29:10: Also Äpfel können wir, ja!

00:29:16: Das war ja hauptsächlich gar nicht in Deutschland produziert wird.

00:29:19: Es wäre haupsächlich in Norseeland und so genau weiß ich das gar nicht produziert.

00:29:25: Eine Clubsorte kann auch nicht jeder anbauen.

00:29:27: So wie ich zum Beispiel... Ich könnte ihn jetzt nicht anbauten weil ich gar nicht organisiert bin.

00:29:32: Und so ist es dann.

00:29:34: Mich fragen auch immer viele Leute Wieso hast du denn kein Pink Lady?

00:29:37: Ich könnte natürlich nach Hamburg fahren und Pink Lady einkaufen.

00:29:40: Und ihnen vermarken, aber das ist ja nicht meine Intention.

00:29:43: Ich fahre hier meinen eigenen Apfel an und möchte den verkaufen.

00:29:47: Deswegen hab ich gar keinen Interesse an diesem Club zu haben.

00:29:51: Sondern es ist ... Ja...

00:29:53: Das ist auch so unersetig, denke ich.

00:29:55: Wir haben da mit Serden gesprochen oder ob bei dir ... Da steht jemand der das wirklich selber hergestellt hat und auf hinter der Qualität steht und weiß was er tut Wie das Ganze.

00:30:05: Dass ich immer weiß, was ich tue, will ich nicht mehr... Ich gebe mir mal mein Bestes!

00:30:10: Es gibt gute Jahre und schlechte Jahre.

00:30:12: Das kann etwas schiefgehen.

00:30:13: Das ist die Natur.

00:30:14: Wir arbeiten ja mit der Natur, wir können da nicht gegen an.

00:30:18: Und wenn mal irgendwie ein Hagel oder so was kommt, dann stehst du da.

00:30:22: aber das gehört dazu.

00:30:25: Das berufsgesichere.

00:30:28: Man kann sich dagegen absichern man könnte auch einen riesen Hagelnetz bauen.

00:30:32: Das sind aber Unkosten Kann sich so ein kleiner Betrieb wie ich, kann sich das nicht leisten.

00:30:38: Das gehört

00:30:38: dazu.".

00:30:39: Jetzt

00:30:39: wird ja auch viel Klimawandel, hast du schon erwähnt?

00:30:42: Dass du das auch merkst, dass dich da Dinge verändern, dass du dich darauf einstellen musst.

00:30:48: Es gibt Bürokratie und viel Aufwand, den man als Hersteller von Lebensmitteln betreiben muss, die eigentlich mit dem Produkt oder dem Anbau gar nichts zu tun haben.

00:31:01: Was sind das für Sachen, wo die du wirklich lästig findest?

00:31:04: Wo du sagen würdest also ich hätte jetzt hier ein Zauberstab in der Hand und Ich denke Das würde ich sofort eliminieren.

00:31:13: Naja ist eine schwierige Frage muss ich ehrlich sagen.

00:31:18: Aber wenn man irgendwie mal was ändern könnte Für dich glaube ich Ja erstmal Bürokratieabbau dass man da ein bisschen entlastet wird.

00:31:27: Ich meine wir müssen dokumentieren von vorne bis hätten.

00:31:30: Was wir tun wann wir was tun Ähm... Ja, Anträge stellen für, ich sag jetzt mal, Agrarantrag oder Agrardiesel.

00:31:40: Das sind alles Handbeträge.

00:31:41: dafür sitzt man tagelang im Büro.

00:31:44: Man muss ja sämtliche Belege.

00:31:46: das muss wir alle aufbewahren.

00:31:47: dass ist Wie gesagt es ist ein riesengroßes Chaos finde Ich.

00:31:52: man könnte das vielleicht auch ein bisschen digitalisieren.

00:31:55: sind sie auch im Moment sehr stark bei Dass man nachher wirklich nur einen Rechner da hat und dass man das alles einfach nur noch elektronisch hat.

00:32:03: Das wäre ja auch schon mal, wenn das ein bisschen schneller vorangehen würde.

00:32:07: Auf der einen Seite erhoffe ich mir auch immer so ein bisschen Unterstützung vom Staat.

00:32:13: Es werden ja mehr Jahre denn in sämtliche Länder gepustelt, sage ich mal und beim Bauern oder beim eigenen Volk da wird immer die Hand aufgehalten und warum unterstützt man sich mal uns noch ein bisschen?

00:32:33: damit meine ich die Landswirtschaft alles, was in Deutschland passiert.

00:32:40: Und das ... Ich glaub so etwas würde ich ein bisschen ändern wollen.

00:32:44: Wir bezahlen ja unmengend Steuern!

00:32:48: Ich glaube es ist genug Geld da um auch hier im eigenen Land vernünftig voranzukommen und ich glaub dass wir so ein bisschen...

00:32:57: Ja, das war schon mal gut, wenn wir uns kenne mal genauer angucken?

00:33:05: draußen bist und eigentlich so die ganze Bürozeug, dass das dich nicht wirklich interessiert hat.

00:33:11: Genau der Anbau macht wirklich Spaß diese Herausforderungen.

00:33:14: man geht raus man sieht sie Bäume im Moment geht jeden Tag irgendwas voran.

00:33:21: Das ist diese Natur so das das mach mir Spaß.

00:33:25: alles drumherum Ist halt das was das Geld bringt das was ich machen muss genau aber So mit den Pflanzen Und dann am Ende das fertige Produkt ernten zu können, was qualitativ ausreicht.

00:33:43: Das ist das Ziel!

00:33:45: Aber ich denke du hast eine treue Kundschaft auf dem Markt...

00:33:50: Da kann ich mich drauf verlassen.

00:33:52: Genau

00:33:53: und wir können uns darauf verlassen dass wir da kaufen, dass das auch wirklich gute Produkte sind.

00:34:00: Man schmeckt es bei den Äffeln, dass da viel Liebe drinsteckt und so wie du erzählst merkt man auch Mit Herz bist du doch

00:34:06: ... Genau, ich geh auch n Mühe.

00:34:08: Und guckst, dass das wirklich wundervolle Sachen sind, die du anbieten kannst?

00:34:14: Dann bedanke ich mich für dich bei dir.

00:34:16: erst mal so weit und freue mich dann, dass wir uns wiedersehen nächste Woche auf dem Markt!

00:34:21: Sehr gerne!

00:34:26: Danke!

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