Die Rolle der "Tafel"
Shownotes
Die Tafel bietet berechtigte Bürger*innen ein Angebot, das in mehrfacher Hinsicht gut ist. Lebensmittel, für die es keine Verwendung im Handel gibt, werden gut organisiert denen zugeführt, die es gut und gerne nutzen. Wie das ganze funktioniert, welche Menschen dahinter stehen und warum die Tafel eine geniale Lösung zum Schutz von Mensch und Natur ist, darüber sprechen wir mit Hans-Günther Scheer. Er ist Koordinator der Tafel im südlichen Dithmarschen und hat einiges zu erzählen.
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00:00:01: Der Grüne Podcast.
00:00:05: Mehr Bruns als Büttel.
00:00:08: Live aus der Traube!
00:00:09: Guten Abend Herr Schäher, schön dass Sie da sind.
00:00:13: zu unserem Podcast was gibt es zu essen?
00:00:15: sprechen wir heute mit der Tafel.
00:00:17: und wie haben das Bild gehabt vom Leanteller?
00:00:19: Und damit fängt es vielleicht bei manchen an Wir sprechen mit der Tafel sie sind von Hölb.
00:00:27: Wie passt das zusammen?
00:00:28: Wie ist das Ganze organisatorisch?
00:00:31: Ja, man müsste dann vielleicht ganz kurz eben die Organisation Hölb erklären.
00:00:36: Die Hölbe ist hier eine gemeinnützige GmbH.
00:00:40: Sie besteht von der rechtlichen Seite her zu fünfzig Prozent aus der Diakonie und zu Fünfzig Prozent Aus der AWO Bildung und Arbeit.
00:00:50: Es ist im Jahr es ist eigentlich aber vorher schon immer mit anderen Bezeichnungen auf dem Markt gewesen, um Arbeitsmarktunterstützen zu geben.
00:01:03: Also den zweiten Arbeitsmarkt für sogenannte AGH-Kräfte also die Kräfte, die uns von der Agentur für Arbeit gegeben werden zu unterstützen.
00:01:12: das hat sich dann konzentriert und im Jahr ist eben die Höl praktisch gegründet worden.
00:01:21: Wir haben die erste Tafel hier in Brunsbütteln eröffnet.
00:01:27: Das ist so der Weg gewesen.
00:01:29: ist ja für jemand, der Plattdeutsch spricht nicht ganz weit weg.
00:01:34: Das heißt ja eigentlich Hilfe auf PlattDeutsch, wenn wir das übersetzen.
00:01:39: Die Hölp hat aber auch noch eine Art Akronym, wenn man das so übersetzt.
00:01:44: also die Buchstaben, die wir haben, die übersetzen wir mit Hilfe, mit Orientierung, Mit Eingliederung mit Lernen und mit Praxis, sodass wir praktisch das was wir tun in unseren Organisationen also zum Beispiel in den Sozialkaufhäusern.
00:02:05: Zum Beispiel in dem Coachings die wir machen oder eben auch bei den Tafeln so dass wir das dort integriert auch praktisch machen können.
00:02:14: Also man kann sagen wir versuchen zb langzeitarbeitslose einzugliedern wieder über den zweiten Arbeitsmarkt.
00:02:24: Das ist vielleicht schaffen, wieder auf den ersten Arbeitsmarkt zu kommen.
00:02:28: Wir versuchen Menschen die es sehr schwer haben, wieder so Fuß zu fassen, über Coachings wieder einigermaßen heranzukriegen und wir versuchen die Praxis nahezubringen, indem sie eben in den Sozialkaufhäusern oder eben auch in der Tafel bestimmte Beschäftigung nachgehen können und sich so langsam wieder daran gewöhnen können dass es einen klaren Tagesablauf gibt, den Sie vielleicht über Jahre nicht kennengelernt haben.
00:02:53: Weil sie über Jahre, ich über drei bis vielleicht ein bisschen bis zehn geschlafen haben dann den Fernseher angemacht haben und dann war der Tag.
00:03:00: eigentlich lief der Tag so weiter.
00:03:03: Und genau das ist ja das fatale an der ganzen Geschichte wenn man nichts hat außer sich selbst vielleicht manchmal auch.
00:03:12: Ja und die Tafel.
00:03:14: wie gesagt wir haben die Tafe gegründet.
00:03:17: Am zwanzigsten Dezember, ist die Tafel hier im Wohnsbüttel aufgemacht worden.
00:03:23: Halbes Jahr später in Meldorf.
00:03:25: Wir haben bis vor kurzem noch eine feste Ausgabestelle gehabt.
00:03:30: Das spreche ich auch gleich nochmal ganz kurz drüber weil wir das ein bisschen verändern gerade jetzt aktuell und wir wollen zwei Dinge eigentlich mit der Tafel erreichen.
00:03:43: Auf der einen Seite wollen wir dazu beitragen, dass Ware die durchaus verzerrfähig ist bei unseren Spendern also bei allen Einzelhändlern, bei allen Discountern, bei den Landwirten zum Beispiel das die Ware, die tatsächlich über den Weg Tierfutter und dann irgendwie weggeschmissen wird, dass wir die Ware die noch verzerrerfähig sind einsammeln erst mal für Menschen nutzbar machen.
00:04:10: Das ist das eine, das andere ist wir wollen damit auch erreichen dass Menschen die eben nicht in der Lage sind sie hatten es am Anfang ja kurz gesagt dass Menschen wie nicht in erlage sind sich täglich tatsächlich frische und gesunde lebensmittel zu kaufen weil sie das einfach vom finanziellen rahmlich hinkriegen.
00:04:27: dass die bei uns eben genau diese sache bekommen natürlich nicht in erfollt versorgung sondern genau das was wir bekommen können wir auch nur weiter geben und somit haben wir praktisch versuchen, zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen.
00:04:41: Und das gelingt uns glaube ich im Moment ganz gut.
00:04:43: Hört sich an wie Win-Win!
00:04:45: Ja, wir sagen ja immer also dass das höchste Ziel der Tafel ist, dass es sie nicht mehr gibt.
00:04:53: aber ich glaube nicht, dass wird das erreichen.
00:04:56: Sagen
00:04:57: Sie uns was zur Größenordnung?
00:05:01: Wie viele Abnehmer, wie viele Mengen.
00:05:05: Was wird da gedreht?
00:05:06: Ja fangen wir mal an.
00:05:08: also Wir haben zurzeit also ich Muss mich auf diese fragen immer ein bisschen im voraus vorbereiten weil das sind so typische pressefragen und Da habe Ich immer eigentlich mein händi und guck rein weil ich da die meist Meistens die neuen zahlen hab.
00:05:24: deshalb habe ich mir dass sie auch vorsichtig selber aufgeschrieben Dass sich ihnen nichts falsches sagt.
00:05:28: Also im moment haben wir bei der Hölbe, also in den Tafeln Brunsbüttel.
00:05:33: In der Tafel Meldorf und in der sogenannten Mobilentafel über die ich gerne noch ein bisschen sprechen möchte haben wir um die eighthundertfünfzig Tafelausweise ausgegeben.
00:05:44: Tafellausweis heißt dass da nicht immer nur ein Mensch hintersteht, sondern wir sprechen von einer Bedarfsgemeinschaft.
00:05:51: Also hinter einem Tafelausfall kann auch eine siebenköpfige Familie stehen.
00:05:56: das ist der Unterschied.
00:05:57: deshalb haben wir zwar ungefähr um die eighthundertfünfzig Ausweise ausgegeben Wir sind aber bei ungefähr tausend sieben hundert Menschen die wir damit versorgen können.
00:06:09: Jeder, der bei uns einkauft kann einmal in der Woche einkaufen.
00:06:12: Wir haben vier Tage in der Woche auf unsere Tafel und jeder kann einmal an der Woche ein kaufen.
00:06:18: Da sprechen wir... ich glaube das ist noch eine Frage wo Sie über diesen Ablauf mit mir sprechen wollen so dass also jeder auch tatsächlich einmal in einer Woche die Möglichkeit hat Anlebensmittel zu kommen.
00:06:29: Das ist die Organisation vom Tafelmanagement her.
00:06:36: Von der Ware, die wir bekommen, muss man sehr unterschiedlich sehen.
00:06:40: Ich sage Ihnen jetzt mal zwei Zahlen.
00:06:42: Die beziehen sich nur auf Brunsmittel.
00:06:45: Wir haben im Mai diesen Jahres ein twenty-kommer fünf Tonnen Lebensmittel.
00:06:53: Nur für Brunsbüttel, bei den umliegenden Einzelhändlern eingesammelt.
00:06:58: Mit Umliegen meine ich Brunnsbütle-Mahne Friedrichskoog der Rewe in Friedrichskog gehört auch dazu.
00:07:06: Wir haben nur in Bruns bütteln von Januar bis Ende Juni einhundertundfünf Tonnen Lebensmittel einsammelt Und das ist nur die Ware, die wir von den Einzelhändlern bekommen.
00:07:20: Wir bekommen natürlich von den Großhändlern und teilweise auch von Herstellern wahre.
00:07:24: ich habe wir haben dafür gerade drüber gesprochen also wir haben eine Landes- und eine Bundeslogistik d. h. Großhersteller oder Großabnehmer die weiter verteilen.
00:07:36: insofern ist das eben auch noch die Ware die dazu kommt und die hab' ich hier in diesen Hundertfünf Ton nicht mit einberechnet dass es auch nach zwanzig, dreißig Tonnen in dem letzten halb Jahr war an Ware die ich noch mal so nebenbei abgeholt habe.
00:07:53: Das ist ungefähr das was wir im Moment verarbeiten müssen, also abholen müssen.
00:08:00: Verarbeiten müssen ausgeben müssen und dann bleibt natürlich immer noch ein bisschen was über.
00:08:04: wir sind froh dass wir hier einen Landwirt haben der uns die Ware dann abnimmt die wir also wirklich auch nicht weiter geben können und weiter geben wollen und er die Ware den Rest für sich für seine Tiere dann denn die müssen das bei sechshundert Grad verkochen.
00:08:17: oder dürfen sie es den Tieren geben?
00:08:19: so das ist der Weg.
00:08:21: Sie sind ja Koordinator für die Tafel.
00:08:24: wie sind Sie dahin gekommen?
00:08:25: Ja, wie bin ich da hingekommen?
00:08:27: Also ich möchte nicht so sehr viel über mich sprechen.
00:08:30: Fakt ist dass ich eigentlich Hamburger bin das sich aber vierzig Jahre lang beruflich eigentlich mehr in Westdeutschland Dortmund-Düsseldorf nur die Ecke unterwegs war.
00:08:43: Vom Berufsaufwägen war also in ganz Deutschland unterwegs, aber in Dortmund hatte ich mein zentrales Büro mit meinen Mitarbeitern und ich durfte... Es geht sehr früh in Alterszeit.
00:08:57: Man hat mir ein hübsches Angebot gemacht, das kann man dann nicht ablehnen.
00:09:05: Und so bin ich mit fünfundfünfzig in altes Teilzeit gegangen, habe zweieinhalb Jahre noch gearbeitet und durfte damit siebenundfünfzigerneinhalb zu Hause bleiben.
00:09:12: Mit sechzig wäre ich ohnehin zuhause gelöhnt weil ich schwer behindert bin und insofern konnte ich mit siebundfünftigernhalb eigentlich anfangen irgendwas anderes zu tun.
00:09:22: Ich hatte vorher schon so'n bisschen in Dortmund damals Tafel geliebt und bin dann in Dortmund eingestiegen.
00:09:30: Und habe bis zu meinem knapp sechzigsten Geburtstag im Vorstand der Tafeldortmund gearbeitet, völlig andere Dimensionen also das was wir in einem Monat abholen hier und die an einem Tag haben kann man überhaupt nicht miteinander vergleichen.
00:09:44: aber da hab ich Tafelerbeit gelernt letztendlich auch.
00:09:48: Und als wir denn hier vor fünfzehn Jahren hergezogen sind, weil wie gesagt haben meine Frau und ich also irgendwann ist Schluss mit lustig.
00:09:54: Mit Großstadt unten mit Gewumsel für ihr brauchen was ruhiges und in Mahne ein schönes Haus gefunden haben war es für mich selbstverständlich dass sich erst mal gucken wo gibt's eine Tafel?
00:10:04: Und dann habe ich in Mahnä natürlich die Tafeln gesehen und bin da gleich hin hab ich vorgestellt und hab gefreut ob ich mir mithelfen darf.
00:10:11: und naja kleiner Finger ganz zur Hand ganze Arm ganz der Körper.
00:10:17: So ist das dann passiert, vielleicht auch weil ich vom Berufswegen gerade so in diese Richtung Personalmanagement und so komme also aus.
00:10:27: Ich bin Personalentwickler vom Beruf dass die Geschäftsleitung der HOP gesagt hat Mensch wir können nicht auf woanders gebrauchen nicht nur in der Tafel kommen zu uns.
00:10:35: ja und denn seitdem bin ich in der tafel und habe mir vorgenommen damals das Tefelschen was wir vor fünfzehn Jahren hatten, in eine Tafel umzubauen.
00:10:48: Und das ist mir in den Fünfzehnern glaube ich auch ganz gut gelungen!
00:10:51: Wir sind riesig groß geworden wenn man das so sieht von der Organisation her und deshalb nennt man mich auch Tafelnkoordinator Ja, kann man machen wie man will.
00:11:03: Ich weiß nicht ob das so gerechtfertigt ist.
00:11:06: Ich koordiniere alles was mit Tafeln zu tun hat.
00:11:08: Ob es Geld ist oder Spenden sind, ob es wahrer ist aber Personal ist alles was dazugehört koordinier ich einmal für den Standort selber aber auch über die über die Standorte hinaus und habe dann natürlich noch weil ich einige Jahre hier im Landesvorstand Schleswig-Holstein haben mich mitgearbeitet hab natürlich auch die Netzwerke zu den anderen Tafel aufgebaut.
00:11:28: Hört sich an wie ein Vollzeitjob.
00:11:30: Ja, es sind so dreißig Stunden die Woche, die man schon ungefähr rein haut.
00:11:37: Also ich war heute morgen um acht in Wieselburen und ich bin jetzt hier zwischendurch, habe ich gegessen zu Hause.
00:11:43: aber okay das ist nicht jeden Tag ne?
00:11:45: Aber es sind schon so.
00:11:45: vormundzwanzig-dreißig Stunden die Woche sind schon.
00:11:48: Mit Herz und mit allem dabei!
00:11:50: Mit Herz und mit allem dabei, weil ich der Meinung bin so lange mal was tun kann.
00:11:55: Und solange man sich bewegen kann soll man es tun.
00:11:57: Bewegen mit den Körper und bewegen mit dem Kopf meinig.
00:12:00: Das sollte man das nicht aufgeben.
00:12:03: Und das werde ich auch weiterhin tun!
00:12:05: Jetzt sind sie ja schon einige Jahre hier vor Ort tätig.
00:12:11: Sie haben gesagt hat sich sehr stark expandiert.
00:12:14: Wie hat sich das ansonsten entwickelt?
00:12:16: Also zum Beispiel das Lebensmittel übrig bleiben, kann man solche Trends erkennen auf diese Rücksicht nehmen müssen.
00:12:25: Also Trends kann man schon erkennen.
00:12:26: Der eine Trend ist tatsächlich der, dass es immer weniger Ware von den Einzelhändlern gibt.
00:12:31: Gerade die großen Discounter, die disponieren völlig anders als vor vier oder fünf Jahren noch.
00:12:37: Da kann viele ja leider eigentlich fast gar nichts mehr sagen sondern die Kasse sagt wenn ich ein Teil verkaufe dann musst du einen Teil nachliefern.
00:12:45: also da ist überhaupt ganz schlecht was zu machen.
00:12:48: und insofern ist das war ein Angebot teilweise auch wenn sie so alle Lidl sind geregert geworden Und dass das übrig bleibt eben grundsätzlich auch.
00:12:59: Insofern kommt da schon weniger Ware her, aber... Eigentlich immer noch genug.
00:13:04: Also ich höre häufig, dass andere Tafeln klagen.
00:13:08: Ich kann das nicht sagen!
00:13:09: Wir haben natürlich nicht in der Breite des Sortiments.
00:13:13: Es gibt natürlich Dinge Lebensmittel für den normalen Haushalt wie Zucker und Mehl und Salz.
00:13:19: Die gibt es nicht.
00:13:20: Die werden wir nicht kriegen.
00:13:22: aber alles was Obst und Gemüse angeht.
00:13:24: Alles was Kühlware im beschränkten Maße angeht da haben wir eigentlich hier bei uns wenig Probleme.
00:13:31: Bei der Kühlwache ist es natürlich so, wir sind ja ein Lebensmittelhändler vom Gesetzgeber aus das heißt wir müssen die Kühlkette einhalten und all diese Dinge.
00:13:40: insofern ist es da auch manchmal schon bisschen schwierig mit den einzelnen Händlern dann in Kontakt zu bleiben ist ja auch meine Aufgabe dass wir auch tatsächlich mal wahre Triebe.
00:13:50: solche Sachen passieren eben auch mal.
00:13:52: aber wie gesagt es gibt meine ich für uns in dem Sortiment was wir anbieten können immer noch genug fahren.
00:14:01: Und dazu kommt eben... Ein Verhältnismäßig großes Netzwerk, was ich aufbauen durfte in den letzten fünfzehn Jahren mit unseren Landwärten.
00:14:09: Mit Kronprinz wo wir Konserven hier kriegen.
00:14:12: Mit Friesenkrone wo wir Fisch herkriegen und solche Sachen.
00:14:18: das sind natürlich Dinge die bauen sich dann irgendwo auf.
00:14:20: Dann kennt man die Leute dann fährt man da auch mal hin und quatscht man mal mit denen.
00:14:26: Manchmal haben wir auch eine ganze Palette Schokolade die wir kriegen.
00:14:30: Paket-Schokolade mit zu den Frauen im Büro bei Friesenkrone.
00:14:35: Dann erinnern die sich mal an mich und dann ist das auch ganz gut, also sowas läuft dann auch schon mal.
00:14:40: Ja
00:14:41: wunderbar!
00:14:42: Wir waren ja bei Ihnen vor Ort, das war wirklich überraschend was Sie da haben an Kühlkammern und Kühlelkwes Das ist ja eine Riesenlogistik, die da aufgebaut wurde.
00:14:54: Wir haben das in den letzten Jahren gerade hier im Brunsbüttel so weit gebracht.
00:14:59: Wir haben zwei sehr große Kühl- und Tiefkühlzellen, also da passen wenn man gut stapelt Sechs Palettenwaren jeweils.
00:15:09: Wir haben zwei verhältnismäßig große Trockenräume, also Räume für Trockenwarel eine sehr große Garage wo wir Konserven aufbewahren können.
00:15:21: insofern sind wir hier im Brunsmittel sehr gut ausgescheidet und Brunsmitteln ist auch so ein Umschlagort für solche Ware.
00:15:27: Also wir haben hier häufig Ware gerade wenn die Kohlbauern jetzt wieder was liefern.
00:15:31: oder wir haben zu Sven Göser den Kartoffelbauern gute Beziehung.
00:15:37: Dann haben wir so viel Ware, dass wir die dann hier kurzzeitig auch lagern können und dann aber auch sofort weitergeben.
00:15:44: Und dafür gibt es eben dieses Management, dieses Tafelmanagement auch in den letzten Jahren aufgebaut.
00:15:52: vor drei Jahren oder zwei einhalb Jahre ungefähr sind wir angefangen einen Tafelkundenmanagement aufzubauen.
00:16:00: Das ist eine Software, die wir gekauft haben und auch selbst immer noch mitentwickeln.
00:16:07: Diese Bruni macht eigentlich alles was mit Tafelnmanagement zu tun hat, was den Kunden angeht.
00:16:15: also es beginnt... So uns kommt ein Kunde, möchte einen Tafelausweis haben und dann muss das hier alles beschrieben werden.
00:16:21: Wir können bis ins kleinste Detail eingeben was wir eingeben wollen also nicht nur nationali... Also Alter und sowieso Nationalität.
00:16:30: Wir könnten ich glaube zwanzig verschiedene Allergengruppen ankreuzen.
00:16:35: Nicht nur die Einfassten Vegan und Vegetarier.
00:16:38: Das gibt ja.
00:16:41: Ich wusste gar nicht was es für Menschen gibt.
00:16:44: Bis ins kleinste Detail machen wir jetzt nicht, aber es ist möglich weil wer sich ein bisschen mit Software auskennt weiß die macht alles wenn man will.
00:16:55: Das haben wir aufgebaut.
00:16:57: Dadurch haben wir eben auch erreicht, dass wir jeden Kunden der bei uns kauft.
00:17:01: Die hat mal so eine kleine Schippkarte.
00:17:03: die wird da gescannt wenn er kommt bei uns und dann erfahren wir sofort am Desktop wenn wir die scannen Der Kunde darf jetzt einkaufen.
00:17:11: Die Karte ist noch gültig!
00:17:14: Die Kante läuft in einem Monat ab.
00:17:15: bitte sagt dem Kunden er möchte zum Amt gehen sich einen neuen Bescheid geben.
00:17:19: Die karte ist schon abgelaufen.
00:17:21: Bitte sagt den Kunden beim Minister Mark Richter nichts wenn er nicht zum Amte geht.
00:17:24: also all die Dinge werden gesagt und das können wir dann eben den Kunden auf weitergeben.
00:17:29: Das war früher überhaupt nicht möglich, weil wir früher nur mit Bleistift und Papier gearbeitet haben.
00:17:34: So eine Excel-Statistik die ich mal selber aufgebaut habe, die mir mehr schlecht als recht war wo man gerade mal so eben wusste na wir haben so viel Kunden und hinter den Kunden stecken drei oder viele Leute in der Bedarfsgemeinschaft davon sind zwei Kinder.
00:17:48: jetzt haben wir das alles bis aufs Alter genau.
00:17:52: Wir wissen wann wer Geburtstag hat und könnten Auch Geburtstagsgrüße starten, wenn wir wollen.
00:17:58: So was sind wir noch nicht.
00:17:59: Was gut ist, was wir auch sehr gerne tun das sind so Sonderaktionen starten.
00:18:03: Wir können zum Beispiel sagen, wir haben jetzt mal eine Menge Kaffee gekriegt.
00:18:07: Wir möchten jetzt dass alle Tafelkunden über sixty fünf Jahre also für mich heißt es alle Rentner ein Pfund Kaffeekrieg.
00:18:15: Dann geben wie die Aktion ein und wenn die Karte gelesen wird dann liest unsere Dame, die am Eingang ist.
00:18:23: Aha!
00:18:23: Eine Aktion oder zwei Aktionen und so.
00:18:26: Und dann kann man das eben auch sagen.
00:18:27: Das noch wäre sie gerne bei Kindern wenn wir zu Weihnachten oder Sachen ausgeben.
00:18:30: Also mit diesem Tafelmanagement kann man alles machen.
00:18:34: Und das ist heutzutage einfach nicht mehr wegdenkbar weil sie bei Zwei einhalb bis dreieinhalb Tausend Kunden, die sie im Monat ja letztendlich, weil die ja viermal in den Monat kommen können bedienen.
00:18:50: Da können Sie nichts mehr nachhalten mit Bleistift und Papier.
00:18:53: Das muss alles so aufgebaut werden.
00:18:56: Dazu kommt noch dass wir natürlich die Datenschutzverordnung einhalten müssen und all diese Dinge.
00:19:01: Und das wird natürlich alles über so einen Softwareunternehmen geklärt.
00:19:05: Ich habe diese Software auch nicht gekauft.
00:19:07: schon deshalb war ich noch mit daran arbeiten.
00:19:10: Aber auch deshalb nicht, weil ich gedacht habe wenn ich mir die lese dann bleibt die cloud bei der bei dem software unternehmen und es hat dafür Verantwortung zu tragen dass das der datenschutz eingehalten wird brauchen mich darum nichts zu kümmern.
00:19:22: also das ist auch so was.
00:19:23: wir müssen die daten ja zehn jahre aufbewahren und solche Sachen kennen sie vielleicht.
00:19:27: Datenschutz.
00:19:29: Das andere ist eben die sogenannte Echo-Plattform.
00:19:33: Also was ich eben beschrieben habe, hat alles mit den Kunden zu tun und mit dem Menschen zu arbeiten.
00:19:39: Die Echo-Platform das ist auch eine Software, die ist allerdings gesteuert von der Tafel Deutschland.
00:19:45: in der Echo- Plattform gibt es zwei Reulen, die eine Säule beinhaltet unser ganzes System und die ganze Logistik unserer Fahrten, also unsere Spendenfahrten.
00:19:59: Wir fahren fünf Tage in der Woche jeweils ungefähr vierzig Spender ab.
00:20:03: Die Touren sind automatisch eingegeben.
00:20:06: morgens um sieben oder halb sieben kommt hier der Fahrer mit seinem Beifahrer nimmt sein Laptop gibt seine Nummer ein gibt seinen Fahrzeug ein wüscht einmal sein Name rüber los und dann sagt sein Laptop ihn, wie er in welchen Reihenfolgen er wen abfahren soll.
00:20:25: Dann fährt er den ab, dann schreibt der praktisch auf dem Laptopp eben diesen Lieferschein.
00:20:31: Wir sind ja lieferscheingebunden das ist ja wichtig und zwar digitale Lieferstein.
00:20:34: gebundenheit.
00:20:35: haben wir auch deutsches gesetz oder europäisches?
00:20:39: ich weiß es nicht.
00:20:42: Er schreibt das in das Laptop ein und wenn er losfährt, zum nächsten Spender wird automatisch der Lieferschein schon per Internet an den Spender weitergegeben.
00:20:54: Wir haben damit nichts mitzutun.
00:20:55: Früher haben wir alles per Hand gemacht.
00:20:58: Da habe ich hunderte von Lieferscheinen sortieren müssen und fünf Jahre aufbewahren müssen.
00:21:04: Das kommt noch nicht dazu damals.
00:21:06: Heute geht es in einem Strich.
00:21:10: Schöne für uns mit unserer Logistik innerhalb der Tafel oder innerhalb des Tafelsystems.
00:21:16: Und das zweite Standbein ist eben diese Logistika für Ware.
00:21:19: Ich habe ja vorhin gesagt, wir holen Ware bei uns ab hier bei unseren Spendern aber wir kriegen auch Ware von Großspendern.
00:21:25: also wir haben ein Bundeslogistiker und ein Landeslogistica Und wenn wir jetzt große Waren im Angebot haben, dann werden diese Waren in ein sogenanntes Warehouse-System gestellt.
00:21:37: Das müssen sich vorstellen wie ein Katalog nur eben auf dem Laptop.
00:21:41: und da gucke ich einfach rein und dann heißt es Wir bieten achtundzwanzig Paletten Pizzen wer möchte welche haben und dann bestelle ich mir die sag auch gleichwann nicht die abholen und dann ist das Thema erledigt.
00:21:53: Dann schicke ich mein Fahrrad und holt die wahr ab.
00:21:57: Das ist nur so als Beispiel.
00:21:59: Also Pizzen ist immer mein bestes Beispiel, aber gibt es natürlich auch andere Sachen.
00:22:04: Ich selber kann da auch was einstellen.
00:22:06: also wenn ich jetzt hier nach den Kohltagen wieder... Hälfte, zwölft Tonn Kohl angeboten wird aus ganz Dittmarschen.
00:22:15: Dann kann ich nicht alleine essen.
00:22:17: also werde ich denn höchstwahrscheinlich ganz schnell reinstellen.
00:22:20: Ich habe Kohl und Rotkohl gewesen.
00:22:23: Wer will was haben das stelle ich den selber ein und dann können die sich bei mir melden und sagen, ich holt da nur das und das ab.
00:22:28: geht das auch?
00:22:29: Das ist dieses Warehaus-System.
00:22:31: Insofern ist auch das alles digitalisiert
00:22:33: Wahnsinn!
00:22:35: Ja Anbieter sagt so, ich stelle jetzt hundert Paletten zur Verfügung.
00:22:46: Und stellt ihr dann das in ein OER-Haus?
00:22:51: Oder sagt er wir haben da und da.
00:22:59: Also er bietet das immer unserem Landesbeziehungs- oder Bundeslogistiker an.
00:23:03: In der Regel läuft es immer so, wenn Sie sagen in der Größenordnung ist das denn der Bundeslogastiker?
00:23:07: Er bietet dass dem Bundeslogstiker und der Bundes logistiker stellt das erstmal grundsätzlich überall rein.
00:23:13: Es gibt aber so ein Verteilungsschlüssel also für die Bundesländer, also so einen Verteilerungsschüssel schließt wie Goldstein wird ein bisschen mehr kommen bekommt zum Beispiel als Sachsen-Anhalt oder so, weil da eben auch mehr Tafeln sind.
00:23:25: Weil da eben noch mehr Kunden bedient werden und nach so einem Verteilungsschüssel wird die Ware dann eben auch angeboten.
00:23:31: aber es kann auch gerade durch dieses Werksystem passieren dass wir gar nichts haben wollen obwohl man uns das anbietet und das ist denn sehr schnell eben umschwenkt auf eben diese Bundesländer die vielleicht nicht ganz so viel Angeboten bekommen können.
00:23:48: Kann sein, dass Sie um diese Ware zu bekommen?
00:23:50: Nein, das ist genau... Wir sagen also es gibt gewisse Bereiche aus denen wir Ware abholen.
00:23:59: Das können wir auch selber bestimmen.
00:24:00: Also ich kann zum Beispiel mein Warehouse System auf Kilometer einstellen.
00:24:05: Ich möchte jetzt Angebote haben von Tafeln oder vom Landeslogistiker die nicht weiter als Hundertfünfzig Kilometer vor meinem Standort entfernt sind.
00:24:13: Der wird alles andere ausgefiltert.
00:24:15: Ich kann auch sagen, ich möchte nur Kühlware haben.
00:24:18: Dann wird alles anderen ausgefildert.
00:24:20: und dann dementsprechend.
00:24:21: also ich zum Beispiel allein aus ökologischen und ökonomischem Gründen sage ich mir irgendwann hört es bei hundert-hundertzwanzig Kilometer Fahrt auf erst mal sind da Stunden für den Fahrer hin und her.
00:24:32: das muss man ja aussehen und so man kostet sich auch gelten.
00:24:37: Das kann man eben auch einstellen.
00:24:39: Und wenn das so große Dinge sind, haben wir eigentlich... Also hier in Schleswig-Holstein ist es ganz toll gemacht!
00:24:44: Haben wir zwei drei große Spititeure die eben auch sehr riesige Tiefkühlhäuser und Kühlhäusern haben, die dann für uns für eine gewisse Zeit diese Ware da lagern, sodass wir sagen können okay ihr kriegt Donnerstag Ab Montag könnt ihr die abholen.
00:25:05: Von Montag bis nächsten Freitag habt ihr Möglichkeiten, die abzuholen.
00:25:08: Schreibt uns wer wann kommen will und wie viel ihr haben wollt.
00:25:11: Und dann wird das so abgeschrieben aus dem Wehrhaussystem.
00:25:14: Lassen wir uns noch mal zu den Konsumenten kommen?
00:25:17: Zu den Kunden Wie kriege ich die Berichtigung dort in der Tafel Lebensmittel zu bekommen?
00:25:24: Also es gab mal oder die gibt es eigentlich immer noch von der Tawel in Heide von der AWU-Tafel in Heide.
00:25:35: Eine ganz klare Aufstellung, das hat ein bisschen was damit zu tun wie hoch die Einkommensgrenze ist, wie hoch Die Fändungsgrenze und dann wurde das so ziemlich genau berechnet wie viel man im Monat zur Verfügung kam darf um bei der Tafel noch einen Tafelausweis zu bekommen.
00:25:54: Das haben wir jahrelang gemacht Und dann sind wir hier in Brunsbüttel irgendwann mal darauf gestoßen dass das nicht so ganz stimmt kann mit unseren Zahlen und haben uns dann mit den Mitarbeitern des Amtes für soziale Teilhabe in Verbindung gesetzt.
00:26:14: Auch da kannte ich wieder jemanden, der war in Mane im Sozialamt und ist hierhergekommen und ihm kannte sich ganz gut, ich sage Martin wir müssen uns zusammensetzen!
00:26:22: So geht es nicht!
00:26:23: Und dann haben wir uns zusamengesetzt und hat er sich meins mal angeschaut.
00:26:27: Das ist völlig unrealistisch was Ira macht.
00:26:30: Wir Berechnen die Armut eines Menschen völlig anders als ihr.
00:26:35: Ihr sagt, ihr legt einfach fest das der Vierhundert Euro Miete bezahlt.
00:26:41: Das liegt ja fest!
00:26:43: Aber wir fragen wieviel zahlst du denn?
00:26:46: Und wenn er sagt, ich zahle sechshundert.
00:26:48: Denn ist doch die Armutsgrenze ganz anders zu berechnen.
00:26:51: So und dann haben wir es okay.
00:26:52: Pass auf!
00:26:52: Ich schmeiß alles weg was früher war.
00:26:54: Sag du mir wie ihr das berechnet?
00:26:56: Und sollen wir das auch so berechnet?
00:26:59: Und danach haben wir uns geeinigt und gesagt Jeder, der hier einen Bescheid vom Amt bekommt.
00:27:05: Das fängt bei Rentenbescheid ja ohnehin an aber das sind auch andere Bescheide die man vom AmT bekommen.
00:27:11: Mietzuschuss und all diese Dinge.
00:27:13: Geringverdiener bescheiden alle solche Sachen.
00:27:15: Jeder da ein Bescheit vom Amten bekommt ist automatisch berechtigt bei uns den Tafelausweis zu bekommen.
00:27:21: Wir überprüfen das gar nicht mehr.
00:27:22: Diese Bescheides sind immer terminiert also in der Regel gehen die so drei Vierteljahre je nachdem Und wenn die dann ab... Deshalb, das hatte ich ja vorhin gesagt.
00:27:32: Wenn sie dann abgelaufen sind, da muss er halt wieder zum Amt gehen, der muss sich ja wieder irgendwie ausweisen mit seinen Dingen, die.
00:27:37: er hat Mietvertrag und was weiß ich.
00:27:40: Dann kriegt Wetterbescheid verlängert oder nicht?
00:27:42: Wenn er verlängern wird, kommt er wieder zu uns, verlängeren wir wieder den Tafel aus!
00:27:47: Dadurch haben wir natürlich wesentlich mehr Kunden, weil es wesentlichmehr Menschen gibt, die tatsächlich abends sind als das, was auf dem Papier steht.
00:27:56: Wir machen das einfach so
00:27:58: Dann weiß man es auch nicht besser.
00:28:01: Das heißt, ich kriege dann von Ihnen eine Chipkarte
00:28:04: und eine Kundenkarte?
00:28:05: Ja genau!
00:28:06: Und dann gibt's bestimmte Tage,
00:28:09: an denen ich dann drehe?
00:28:11: Genau wie gesagt wir haben ja vier Einkaufstage, Montagdienst nach Donnerstag und Freitag... Und wenn die jetzt kommen, um das nochmal durchzuspielen.
00:28:20: Die kommt jetzt für den Ausweis haben, kriegt einen Ausweis ist berechtigt ein Ausweis zu bekommen.
00:28:23: Das ist denn die Aufgabe meiner Frau, die ich da auch schon lange mit reingezogen habe dass sie nicht immer nur meckert wenn ich nicht habe.
00:28:30: und dann kriegt die ein Ausweis.
00:28:32: Und dann fragen wir natürlich an welchen Tage können sie denn am besten einkaufen kommen?
00:28:36: Manchmal ist es ja auch, wir haben eine Erfindung im Bus.
00:28:39: Kommen Sie mal von Adelaide mit dem Bus nach Brunsbüttel.
00:28:43: Da haben Sie schon das erste Problem vielleicht.
00:28:45: Also man könne sich dann am besten kommen!
00:28:47: Und dann kriegst du die möglichst für den Tag, an dem ich sage da kann ich auch am Besten kommen.
00:28:52: Kriegt ihr eben diese Einkaufskarte für den tag?
00:28:54: Das haben auch zusätzlich noch mal farblich gekennzeichnet, weil wir eben auch Kunden haben die der deutschen Sprache nicht mächtig sind und wir eben nicht sagen können du musst immer Montags kommen sondern wir sagen roter Punkt.
00:29:10: Roter Punkt!
00:29:11: Dann kommst Du gut wunderbar.
00:29:14: Und dann kommen sie an dem Tag wo der rote Punkt erscheint nämlich an einem Montag.
00:29:18: in diesem Fall und das sind so also maximal wir sagen ja eigentlich hundert nehmen wir am Tag, aber im Moment sind es vielleicht vierzehfünfzig die kommen.
00:29:32: Diese Gruppe, die kommt an dem Tag ist dann auch noch mal in vier Untergruppen unterteilt und diese Untergruppe rollieren jede Woche so dass jeder Mal als erster dran ist Weil sonst ist das Gescheie groß.
00:29:46: Die ist aber die erste und kriegt die beste Ware und ich bin immer der Letzte, deshalb rolliert das in uns.
00:29:51: Das ist alles festgelegt.
00:29:52: Das haben auch die meisten schon verstanden.
00:29:54: Das heißt nicht habe meine Karte kommen hin da es vermerkt Ich hab drei Kinder zu Hause und mein Haushaltsgröße und so weiter.
00:30:02: Und dann gehe ich rund mit meiner Tasche und
00:30:04: Genau.
00:30:05: denn also sie gehen jetzt hin zeigen ihre Karte die Karte wird gelesen und den erscheint eben auf dem auf dem Desktop.
00:30:14: Ich sag mal vier Personen, einer wachsender drei Kinder.
00:30:19: Vier Personen.
00:30:20: das ist der nächste Punkt mit Farben.
00:30:22: wir haben Klammern in vier Farben.
00:30:26: dann kriegt man eine Klammer angesteckt die den Mitarbeitern die bei uns jetzt ja die Ware ausgeben sagen Rote Klammer heißt, der kauft für vier und mehr Personen ein.
00:30:37: Gelbe Klamme heißt, er kauft Für zwei Personen.
00:30:40: Keine Klamma heißt, Er kauft... ...für eine Person.
00:30:42: So dass wir auch entsprechend dieser Art und Weise die Menge der Ware regulieren können.
00:30:48: Wenn einer für vier oder wir haben auf sieben Personen oder glaube ich sogar einmal neun Personen, das die natürlich mehr kriegen müssen!
00:30:55: Als jemand, der nur für eine Person einkauft.
00:30:59: Ist ja wohl klar und wenn da drei Kinder hintersteht dass denn dann ein bisschen mehr Jugend über den Tisch geht für die Kinder.
00:31:05: oder wenn wir mal was Schönes haben Nutella oder so das ist ja auch klar.
00:31:09: also das wird eben auch so geregelt.
00:31:11: Hier ist es in der Regel so, wir haben ja glücklicherweise schon sehr lange fast immer die gleichen Kolleginnen und Kollegen im in der Tafel.
00:31:18: In der Ausgabe, die kennen dann ihre Kunden auch schon.
00:31:20: Die wissen auch das will er nicht haben.
00:31:22: Der ist das nicht, der ist jenes nicht.
00:31:24: Wir haben natürlich immer das Problem mit den muslimischen Kunden.
00:31:27: also kein Schweinefleisch.
00:31:28: Das müssen wir extra vegan versuchen um extra rauszustellen.
00:31:32: Das wird alles schon beim Aufbau irgendwie so hin gebaut.
00:31:36: Und wenn man ihn gut kennt weiß man das ansonsten.
00:31:38: So halt fragen!
00:31:39: Wenn das sprachlich macht Das heißt, ich
00:31:41: kann auch sagen, Sellerie esse ich nicht.
00:31:44: Genau!
00:31:44: Also es ist so dass wir... Dass der Kunde ja rumgeht als wenn sie beim Aldi durch die Gemüseabteilung gehen.
00:31:52: letztendlich nur bei uns ist es ebenso.
00:31:55: er darf die Ware nicht anfassen.
00:31:58: das ist eine ganz klare Anordnung von uns.
00:32:00: aber wir fragen ihn natürlich möchtest du das oder das?
00:32:04: sondern kann er sagen ich möchte das.
00:32:06: und sicherlich es gibt Dinge Gibt man schon Sachen, die kennen die Kunden nicht.
00:32:12: Manchmal gibt es auch Sachen, das ich noch nicht mal kenne bei den Gemüsesorten.
00:32:17: Aber dafür haben wir unsere Frauen.
00:32:18: Die kennen das alle und dann kann er sich das aussuchen und bekommt das denn in der dementsprechenden Menge.
00:32:27: also ganz bewusst... Auch das ist ein Unterschied zu anderen Tafeln.
00:32:30: Ganz bewusst packten wir nicht vor!
00:32:32: Es gibt Tafel, die packen tatsächlich Beutel vor.
00:32:37: Das habe ich einmal machen müssen wir in der Corona Zeit, weil wir das nicht anders durften.
00:32:43: Das Resultat ist immer, dass sehr viel weggeworfen wird.
00:32:46: Weil der Kunde sein Beutel zu Hause aufmacht seine Wundertüte und sagt aber das mache ich nicht!
00:32:51: Und deshalb haben wir gesagt es werden wir auf gar keinen Fall machen sondern der kunde soll sagen was er haben möchte.
00:32:58: wenn wir ihm das geben können auch in der Menge kriegt er das?
00:33:01: Und er kann noch genauso gut sagen ne ist nicht mein Ding.
00:33:05: Braucht es auch nicht zu nehmen.
00:33:06: Keiner zwingt ihn das so auf, ne?
00:33:09: Sie haben gesagt ... Die Tafel hat nicht in Anspruch die Menschen komplett mit Lebensmitteln zu versorgen sondern es geht darum ein extra vielleicht bisschen Geld zu sparen im Haus von Haushaltsmitteln dass man ein bisschen was übrig hat.
00:33:23: Also wir sind keine Vollversauer das sagen wir ja immer Das ist klar.
00:33:26: Wir sind nicht Aldi und Lidl Sondern wir können nur das geben im Grunde genommen an dem Morgen eingesammelt haben, mit dem bisschen was wir vielleicht auch aufbewahrt haben vom Vortag oder so.
00:33:36: Oder mit Großspenden die wir dann eben auch mal auswerfen können.
00:33:40: das ist richtig ich glaube schon.
00:33:45: also wir haben vor längerer Zeit es aber schon ein bisschen länger her mal so durchgerechnet wie viel wert in so einer Tasche ist oder das sind ja bei uns schon fast zwei Taschen, die der Kunde mitnimmt.
00:33:58: Wie viel Wert da ungefähr drin ist.
00:34:01: und jeder Kunde, der das achtzende Lebensjahr erreicht hat, zahlt drei Euro für den Einkauf bei uns.
00:34:08: Jeder Kunde der das achtzehnte Lebensjahre erreicht hat sodass sie eine Familie, also ein Ehepaar Zahlt sechs Euro, zweimal drei Euro.
00:34:17: Das ist also im Grunde genommen so der Plan bei uns.
00:34:19: Kinder zahlen selbstverständlich nichts grundsätzlich nicht.
00:34:23: und jetzt ist es eben tatsächlich so dass man sagen muss wenn sie so eine Tasche mal sich hier herlegen und ausbreiten und mal so ein Aldi Preis nehmen in etwa nur so dann sind Sie bei vierzig fünfzig euro wenigstens je nachdem was da jetzt drin ist und zahlen drei Euro.
00:34:46: Und dann ist von dem bisschen, ich weiß nicht ob sie diesen Kuchen kennen wenn das Bürgergeld verteilt wird.
00:34:54: Ist das bei ihnen noch nicht rum?
00:34:56: Schade, hätte ich das mal gerne mit Wort.
00:34:57: Also wenn Bürgergeld neu berechnet wird, dann gibt es ja vom Amt so eine Art Kuchen wo denn aufgesehen wird wieviel Prozent für Lebensmittel?
00:35:07: Wie viel Prozent für Miete?
00:35:10: Und wenn man das so sieht und wenn Sie dann sehen sie haben natürlich die höchsten Anteil für Lebensmitteln, aber im Monat, ich weiß nicht ob ich jetzt richtig lieg möchte... Aber ich glaube, sie haben im Monate ein Euro fünfzig für Zeitungen.
00:35:24: Das ist schon schön, wenn der Kunde vielleicht sagt jetzt habe ich mal drei vier Euro gespart und kann mir vielleicht mal irgendwas kaufen.
00:35:35: Ich mag gar nicht an Kosmik und so denken für Frauen weil auch da mal ein Friseurbesuch drin ist und er ist mit glaube ich auch zweieurechfünfzig oder was weiß ich.
00:35:45: im Monat brauchen wir nicht drüber zu sprechen.
00:35:49: Das braucht keiner zu bewerten, was da abläuft.
00:35:52: aber gut ich möchte nicht politisch werden.
00:35:55: Fakt ist dass man mit dem Geld eigentlich nicht auskommt.
00:36:00: das muss man so sehen wenn man wirklich einigermaßen leben will.
00:36:05: Das muss man ganz ehrlich sagen auch wenn andere das anders sehen... Ich sehe das schon so Einigermaßen auch am Leben teilzunehmen.
00:36:18: Im Kino sind sie auch zehn Euro los oder so.
00:36:21: Das geht nicht mit dem Bürgergeld, nicht wenn Sie das ganz normal ausgeben.
00:36:25: und da hat die Tafel natürlich wirklich den Vorteil dass sie da sagt komm jetzt spart ihr wenigstens hier etwas und könnt es für Dinge ausgeben die ihr vielleicht tatsächlich einfach mal so ausgeben wollt weil das Spaß macht Das ist ein Stück Menschenwürde, was da weitergegeben wird.
00:36:49: Sie haben dann noch erzählt von dem Ausflug, den sie für Kinder jedes Jahr organisieren.
00:36:55: Wo geht es denn dieses Jahr hin?
00:36:56: Was steht da an?
00:36:57: Dieses Jahr haben wir wieder mal etwas Tolles gemacht.
00:37:02: im Dezember letzten Jahres hat mich die Mitarbeiterin des Robben- und Seehundstation in Friedrichskog angesprochen.
00:37:18: Kennt meine Frau, also wieder mal Netzwerk, Netzwerk , Netzwerk und hat gesagt weißt du wir wollten eigentlich vom Friedrichskoch für die Tafelkinder zu Weihnachten so irgendwie kleine Geschenke machen und unseren Kunden fragen oder unsere Besucher fragen ob die was dazugehen?
00:37:37: und das hältst du davon?
00:37:38: Da habe ich mir das ein bisschen überlegt.
00:37:39: Wie gesagt, es ist organisatorisch eigentlich verhältnismäßig schlecht zu machen weil du wirst nicht alle Kinder beschenken können, weil du so viele Geschenke nicht bekommst.
00:37:47: dann hast du wieder Kinder die nichts kriegen.
00:37:49: Das ist auch nicht so schön.
00:37:51: und dann sind wir gemeinsam auf die Idee gekommen dass in der Seehundstation in Friedrichskog im letzten Jahr also mit Anfang Dezember bis Februar ein glaube ich.
00:38:04: Also die Besucher der Sehungsstation gefragt wurden, ob sie nicht eine Eintrittskarte für ein Tafelkind kaufen wollen.
00:38:14: Und da sind in unheimlich schneller Art und Weise, vielleicht weil es gerade Weihnachten war oder Urlaub war, ich weiß nicht mehr, vierzig Karten zusammengekommen.
00:38:24: also das heißt vierzig Eintrittskarten für Kinder Plus zwei Karten für Führung, die ist immer so doppelso teuer.
00:38:30: So eine Karte und hier haben wir jetzt gekriegt.
00:38:34: und jetzt machen wir mit den am zwölften August glaube ich immer der letzte Mittwoch in den Sommerferien oder der zwölfte September, weiß ich nicht sicher.
00:38:46: Jedenfalls immer der Letzte Mittwoche in den Sommersferien.
00:38:48: Machen wir mit dem Kindern einen Ausflug.
00:38:52: Wir organisieren das immer so, dass wir sagen, wo könnt ihr warten?
00:38:56: Dann haben wir einen Bus.
00:38:57: Schadert wie ein Bus!
00:38:58: Fahren hier Brunsbüttel an, fahren Burg an bzw.
00:39:02: Sankt-Michel an und Meldorf an.
00:39:04: Fahren dann mit den Kindern zusammen nach zur Seeunstation.
00:39:08: Haben um zehn Uhr die Führung mit den Kindern und mit ein paar Erwachsenen, die natürlich immer mitkommen müssen ist klar Wenn wir da fertig sind, dann fahren wir mit dem Bus weiter.
00:39:22: Friedrichsburg-Spitze ist ja umgebaut worden.
00:39:24: Er hat einen ganz tollen neuen Spielplatz gekriegt und fahren dann auf den Spielplatz.
00:39:28: Das wird so ungefähr zwei Uhr sein.
00:39:33: Und dann können die den Nachmittag spielen.
00:39:35: Dann haben wir da vorne so ein Grill, mit dem haben wir den Vereinbarter gibt es Schicken Nuggets und Pommes das Beste was man Kindern überhaupt geben kann.
00:39:43: Dann kriegt jeder Schicken nuggets oder Pommes der Eismann spendiert uns noch mal eine Kugel Eis hinterher.
00:39:49: Das wird alles organisiert.
00:39:54: vielleicht vier, halb fünf fahren wir die dann wieder an die einzelnen station nach Hause.
00:39:59: das machen wir jedes Jahr in der regel immer so auch in diesem ja dass wir so einen Tag immer teilen in Vormittag ein bisschen was für den Kopf, ein bisschen etwas zum Lernen.
00:40:09: Ein bisschen was zu sehen und nach mir das Spiel und Spaß!
00:40:13: Also im letzten Jahr waren wir in Büsum, Phänomania – ich weiß nicht ob ihr das kennt, super Ding kann ich nur jenen empfehlen – da war man vormittags in Phänomania und sind dann mit dieser Büsumer Bimmelbahn – das war ja überhaupt das erlebte schlechthin – sind wir dann nach Büsüm gleich Hause gefahren.
00:40:29: Da ist dieser Riesenspielplatz, ich weiß auf dem Kern wunderbar.
00:40:32: Dann sind wir mit der Bimmelbahn wieder zurückgefahren, zum Ankerplatz.
00:40:37: Wir haben da noch ein Eis gegessen und da hat der Bus dann gewartet.
00:40:39: Das war auch so.
00:40:40: Aber wir versuchen immer so beide Dinge zu machen.
00:40:43: was ich da allerdings zu sagen muss das hört sich mal so toll an es ist unheimlich viel Arbeit, unheimliche Organisationen und an dem Tag müssen wir acht bis zehn feste Mitarbeiter sein, die da mitfahren.
00:40:55: Weil also solche Bande, ne, vierzig Kinder, die in ihrem Leben noch nie Wasser gesehen haben oder in dem Leben noch nicht auf so einem Spielplatz waren, die müssen sich bändigen.
00:41:05: Da müssen sie schon mal richtig sauber zur Sache gehen.
00:41:10: aber das können unsere Frauen ganz gut.
00:41:14: Was wir also bemerken?
00:41:15: in diesem Jahr zum Beispiel im letzten Jahr fing es schon ein bisschen an.
00:41:18: In diesem Jahr noch mehr.
00:41:19: Es werden immer weniger Kinder dafür freigestellt von ihren Eltern.
00:41:24: Ich habe vorhin gerade in Marne ein Gespräch geführt mit einer ukrainischen Mutter, die hat zwei Kinder in dem Alter, die wir gerne ermitteln und haben gesagt, nein ich gebe meine Kinder nicht alleine weg!
00:41:35: Das sind immer mehr.
00:41:36: das haben wir früher eigentlich so nicht gehabt.
00:41:38: Wir haben auch immer weniger deutsche Kinder muss ich dazu sagen.
00:41:41: und dann ist also diese Problematik dass ich geb mein Kind gerade bei Flüchtlingsfamilien Wirklich immer deutlicher.
00:41:49: Und da haben wir jetzt ein echtes Problem, wir werden die Vierzigkarten zum Beispiel nicht los.
00:41:53: Wir sind sie noch nie los geworden aber ich habe mit dem Sozialamt schon wieder einen Termin.
00:41:57: vielleicht geht es über diesen Weg.
00:41:59: Also los werde ich die immer.
00:42:00: Da hab' ich gar kein Problem und das kriege ich schon.
00:42:03: Ja das ist nur das was wir machen oder wir haben.
00:42:05: jetzt zum Beispiel ganz aktuell in einer Grundschule ist es so dass eine Lehrerin eine gute Freundin von uns, die die vierte Klasse betreut und Sozialpudende und solche Sachen gemacht.
00:42:19: Früh genug die Kinder- und die Elternansprüche, die die Schule verlassen und ein zur nix höheren Schule gehen.
00:42:25: Grundsätzlich wollen ja ihre Schulranzen nicht behalten.
00:42:27: man geht ja nicht mit dem alten Schulranzens auf das Gymnasium oder was wo sie es gehört.
00:42:31: sicherlich also spenden die uns die Schulranze Die werden super sauber gemacht und teilweise haben die da auch schon Sachen wieder zugekauft an Matten oder so.
00:42:42: Ich habe glaube ich über dreißig Schulransten jetzt, das machen wir jetzt gerade aktuell an die Kinder verschenken, an die Tafel-Kinder verschenken, die in die Schule kommen wo die Eltern sich einfach keinen Schulranzen leisten können oder nicht in der Qualität wie wir es gerne hätten.
00:42:57: Also Schulransten wäre sich da schon mal mit Preisen auseinander gesetzt hat.
00:43:01: Der weiß, dass man so richtig in die Tasche fliegen muss um was Vernünftiges zu kaufen.
00:43:06: Also ökonomisch und was weiß ich nicht alles.
00:43:09: Ja das läuft gerade zur Zeit!
00:43:11: Jetzt
00:43:12: sind Sie mit Herzblut dabei?
00:43:13: So lange?
00:43:15: Und jetzt ist es bald
00:43:17: vorbei?!
00:43:18: Also wie gesagt... Ich habe fünf Jahre in Dortmund in der Tafel gearbeitet im Vorschon.
00:43:24: Ich bin fünfzehn Jahre hier in Mahne, also vor fünfzehnt Jahren sind wir hergezogen und bin ich gleich angefangen habe einiges meine ich ohne erheblich zu wirken aufgebaut in den fünfzehren jahren und werde jetzt fünfundsiebt sich und hab gedacht irgendwann ist auch mal vorbei mit jeden tag loslaufen schon in den letzten zwei Jahren viele Dinge abgegeben.
00:43:49: Also alles mit Fundrising und Spenden und so zu tun hat, habe ich alle schon langsam abgegeben.
00:43:54: an Kolleginnen die das jetzt alle schon lange machen auch gut machen, brauchen wir nicht mehr umzukümmern.
00:44:00: Und die eigentliche Koordinations- aber Tafelkoordination habe ich jetzt so vor drei Monaten, da habe ich einen Kollegen gekriegt der das jetzt gerne machen möchte.
00:44:09: mit dem habe ich seit drei Monaten arbeitig zusammen und er wird es jetzt im Grunde genommen aktuell denn am sechzehn Juli von mir übernimmt er den Job und ich hatte das vorhin gesagt Neudeutsch bin Ich bin natürlich immer ansprechbar, das ist ganz klar.
00:44:28: Wie sich das im Moment entwickelt haben, obwohl ein Problem mit der mobilen Tafel... ich habe das gar nicht so richtig erwähnt!
00:44:34: Wir haben ja eine mobile Tafels,
00:44:36: d.h.,
00:44:36: wir haben ein Fahrzeug.
00:44:38: Das ist total ausgebaut und mit diesem Fahrzeug fahren wir gewisse Gemeinden an zur Zeit Borg-Sankt Michaeliston-Marne Wir waren auch schon mal in Neufeld, Friedrichskog und Kronprinzenkog.
00:44:52: Das hat sich dann aber nicht mehr gelohnt weil immer weniger Menschen gekommen sind.
00:44:56: Der Ursprung des der Idee war eigentlich dass wir in die köge kommen weil aus den kögen niemand zu uns kommen kann.
00:45:03: das haben wir versucht aber auch da haben wir bemerkt selbst also in den Kögen Kron Prinsenkog und so ist es sehr schwer für ältere Herren für älteren menschen zu uns zukommen selbst wenn wir da am Grundprinzipunkonwander am Gemeinderhaus gestanden und so.
00:45:17: Wer da im Sommer, da ich irgendwo wohnt, der kommt auch von daraus nicht mit zu uns.
00:45:22: Deshalb ist also das höchste Gut was sich mir eigentlich vorstellen kann als Tafel ist dass wir diese Menschen wirklich beliefern können.
00:45:33: aber das ist finanziell einfach nicht machbar.
00:45:35: Aber auch da habe ich schon wieder eine Idee bin so in die Richtung, wenn doch Pflegedienste jeden Tag durch die Gegend fahren und ältere Menschen Strümpfe anziehen können sie von uns auch ein Beutel mit Lebensmitteln mitnehmen.
00:45:51: Das ist also meine Idee.
00:45:53: aber ich bin ja.
00:45:55: Helmut Schmidt hat mal gesagt wer Visionat sollte zum Arzt gehen.
00:45:59: Ich gehe damit jetzt nicht zum Arz sondern vielleicht schaffe ich noch bisschen in die richtung zu wirken als Seniorpartner Aber aus dem eigentlichen Geschäft, aus Presse, aus Bild von mir und so.
00:46:12: Das soll dann erst mal wechseln.
00:46:14: Wunderbar dass Sie den Podcast hier noch mit uns machen?
00:46:17: Ja meine letzte Amtshandlung habe ich sehr gerne gemacht!
00:46:23: Ich hab viel gelernt von dem wie das Ganze funktioniert bin Erstaunt darüber, wie professionell und nachhaltig das Ganze aufgebaut ist.
00:46:31: Von außen stellt man sich das viel einfacher vor also wie ausgereift das ganze Prinzip ist.
00:46:37: da haben Sie sicherlich einen großen Teil dazu beigetragen.
00:46:40: Vielen Dank dass sie da waren vielen dank für die Engagement bei der Tafel und alles Gute für die Zukunft!
00:46:46: Danke schön irgendwas wird mir schon einfach.
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